Das haben sich die Verantwortlichen der SG Schönebeck anders vorgestellt: Nach zehn Spielen liegt die SGS auf Rang elf der Kreisliga A - nur vier Punkte über dem Strich.

SG Schönebeck

Dyballa warnt seine Spieler

Krystian Wozniak
19. Oktober 2015, 12:56 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Das haben sich die Verantwortlichen der SG Schönebeck anders vorgestellt: Nach zehn Spielen liegt die SGS auf Rang elf der Kreisliga A - nur vier Punkte über dem Strich.

"Wir sind natürlich alle unzufrieden. Unser Anspruch war das obere Drittel. Aber aktuell läuft es einfach nicht", ist Marc Dyballa unzufrieden. Am Sonntag unterlag seine Elf mit 0:3 an der Serlostraße bei TuRa 86. "Wir laufen fünfmal alleine auf das Tor zu und hauen den Ball nicht rein. Dabei haben wir Situationen, wo zwei Spieler auf den Torwart zulaufen, sich der ballführende Mann aber zu egoistisch verhält und nur an sich denkt, anstatt den mitgelaufenen Partner anzuspielen, der dann nur noch reinschieben müsste. Das darf einfach nicht sein", findet Dyballa klare Worte.

Der landesligaerfahrene Dyballa, der als Spierlertainer an der Ardelhütte fungiert, wartet seit sieben Spielen auf einen Sieg. Dabei starteten die Schönebecker mit drei Dreiern in Folge in die Saison. Das 1:2 gegen TuS Helene war für den Übungsleiter eine Art Knackpunkt. Seitdem konnten die Schönebecker kein einziges Mal mehr die gleiche Startelf aufbieten. "Mal waren es Todesfälle in der Familie, mal Verletzungen und mal Urlaube. Wir mussten immer wieder auf wichtige Leute verzichten", erzählt der SGS-Coach.

Wer nicht mitzieht, der kann gehen
Marc Dyballa

Auch wenn es aktuell nur sehr bescheiden läuft und am kommenden Spieltag ausgerechnet Spitzenreiter TuSEM Essen in Schönebeck gastiert, bleibt Dyballa entspannt und will nichts von einem Abstiegskampf hören. "Dafür haben wir zu viel Qualität. Wir werden die Negativserie beeden. Vielleicht schon gegen TuSEM. Das ist so ein Spiel, da erwartet niemand etwas von uns. Vielleicht können wir positiv überraschen."

In der Winterpause will Dyballa einen kleinen Umbruch nicht ausschließen: "Jeder hat hier seine Chance bekommen. Wir schauen genau hin. Wer nicht mitzieht, der kann im Winter gehen. Wir werden sehen, was für uns auf dem Markt möglich ist."

Autor: Krystian Wozniak

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