Tabellenführer gegen Zweiten - am Wochenende steigt zwischen den SF Königshardt und dem SV Emmerich-Vrasselt das Spitzenspiel der Bezirksliga Niederrhein 6.

BL NR 6

Königshardt empfängt Emmerich zum Topspiel

Hendrik Niebuhr
15. Oktober 2015, 13:09 Uhr
Foto: Ketzer

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Tabellenführer gegen Zweiten - am Wochenende steigt zwischen den SF Königshardt und dem SV Emmerich-Vrasselt das Spitzenspiel der Bezirksliga Niederrhein 6.

Sechs Punkte beträgt der Vorsprung der Sportfreunde, die allerdings auch ein Spiel mehr als der Gegner absolviert haben. Die Emmericher sind zwar als einziges Team der Liga noch ungeschlagen, haben allerdings auch schon viermal Unentschieden gespielt.

Während der Tabellenzweite am Wochenende spielfrei hatte, zeigte Königshardt beim 6:1-Sieg gegen den RSV Praest eine beeindruckende Vorstellung, der auch Emmerichs Trainer Sascha Brouwer Respekt zollte: "Das Ergebnis spricht für sich. Sie haben zwar viele Ausfälle, aber sind dennoch sehr breit aufgestellt, sodass das der Qualität keinen Abbruch tut. Das ist die stärkste Mannschaft der Liga und wir müssen uns im Vergleich zu den letzten Spielen steigern."

Denn mit der Punkteausbeute ist Brouwer zwar absolut zufrieden, doch die Leistungen waren zuletzt nicht mehr so stark, wie zu Saisonbeginn. Drei der letzten fünf Partien endeten Unentschieden, bei Kellerkind FC Sterkrade 72 sprang lediglich ein knapper und glücklicher 1:0-Erfolg heraus.

Dagegen strotzt der Tabellenführer aus Oberhausen derzeit nur vor Selbstvertrauen. "Es macht einfach mega Spaß im Moment. Jeder ist mit Leidenschaft und Willen auf und neben dem Platz dabei", ist Königshardts Trainer Lars Mühlbauer hochzufrieden mit seiner Mannschaft, betont dabei aber auch: "Wir erarbeiten uns das sehr hart und schaffen nichts im Vorbeigehen, sondern trainieren dreimal pro Woche."

Die Bedeutung des Spitzenspiels gegen Emmerich-Vrasselt (Sonntag, 14.30 Uhr) ist dabei natürlich auch dem Königshardter Übungsleiter bewusst, der jedoch angesichts der Tabellenkonstellation einen Vorteil auf der eigenen Seite sieht: "Wir haben uns durch den letzten Sieg etwas Luft verschafft. Vrasselt muss, wir wollen dagegen gewinnen. Ich hatte sie aber von Anfang an oben auf dem Zettel und sie stehen zurecht dort", ist er von der Qualität des Gegners überzeugt. "Wir werden ordentlich gefordert, aber wenn wir so weitermachen wie zuletzt, ist ein Sieg drin", glaubt Mühlbauer.

Autor: Hendrik Niebuhr

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