Eigentlich hatten die Zebras die Hoffnung, dass sich die angeschlagenen Spieler in der Länderspielpause erholen würden. Doch daraus wurde nichts.

MSV Duisburg

Nur Thomas Bröker kehrt zurück

14. Oktober 2015, 16:00 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Eigentlich hatten die Zebras die Hoffnung, dass sich die angeschlagenen Spieler in der Länderspielpause erholen würden. Doch daraus wurde nichts.

Bis auf [person=1699]Thomas Bröker[/person], der seine Rückenbeschwerden überstanden hat, ist keiner zurückgekehrt. „Aber Thomas braucht noch ein wenig Zeit, bis er seinen Rückstand aufgeholt hat“, macht Gino Lettieri klar, dass der Ex-Kölner keine kurzfristige Verstärkung ist.

Auch [person=7338]Enis Hajri[/person] und [person=4496]Zlatko Janjic[/person] müssen sich noch gedulden. Janjic hat zwar das Lauftraining wieder aufgenommen, doch an eine Einheit mit der Mannschaft ist aufgrund der Schmerzen noch nicht zu denken. Gleiches gilt für Hajri, der sich aufgrund des Personalmangels in Berlin zur Verfügung gestellt hatte, obwohl sein Bänderriss noch nicht ausgeheilt war. „Durch die Belastung und die Fehlstellung des Fußes hat sich das Gelenk entzündet“, berichtet Lettieri: „Er ist zwar ein Kämpfer, aber zwei bis drei Wochen wird es noch dauern.“

Wie lange [person=1806]Pierre De Wit [/person]noch ausfallen wird, steht allerdings in den Sternen. Derzeit plagen den Regisseur erneut Knieschmerzen, aber auch seine Leiste sowie der Rücken bereiten ihm nach wie vor Probleme.

Keine Sorgen mehr hat indes [person=3782]Dustin Bomheuer[/person]. Vor dem Testspiel in Mönchengladbach (0:0) wurde der Abwehrspieler beim Aufwärmen von Kingsley Onuegbu im wahrsten Sinne des Wortes abgeschossen und musste mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus. Am Mittwoch konnte Bomheuer wieder ganz normal mit dem Team trainieren.

Am Donnerstag wird auch [person=31623]Lasha Dvali[/person] wieder dabei sein. Der Innenverteidiger spielte für die georgische U21-Nationalmannschaft gegen Spanien (2:5) und Estland (3:0) jeweils über 90 Minuten. „Internationale Erfahrung tut ihm gut“, weiß Lettieri.

Einen Rückkehrer gibt es für das Spiel am Sonntag in Heidenheim aber doch: [person=3215]Tim Albutat[/person] hat seine Sperre abgebrummt. Lettieri hofft nun, dass er auf der Doppelsechs in den nächsten Wochen endlich mal nicht mehr umstellen muss. „Zusammen mit [person=30402]James Holland[/person] ist das ein Modell mit Perspektive. Die Laufwege der beiden stimmen und sie ergänzen sich sehr gut.“

Allerdings steht hinter dem Einsatz Hollands ein kleines Fragezeichen. Der australische Nationalspieler plagt sich seit Wochen mit einer schmerzhaften Fersenprellung herum und hat sich für die letzten Spiele regelmäßig fitspritzen lassen. „So eine Verletzung tut sehr weh und dauert lange“, weiß der Coach aus eigener Erfahrung: „Hoffentlich wird es nicht schlimmer, sodass James spielen kann. Er ist wichtig für das Team.“

Beeindruckt ist Lettieri von [person=1414]Dennis Grote[/person], der beim ersten Saisonsieg gegen Paderborn eine tadellose kämpferische Leistung bot. „Wenn er so weitermacht, dann hat er sehr gute Perspektiven“, freut sich der Trainer, dass seine zahlreichen Gespräche mit dem Techniker auf fruchtbaren Boden gefallen sind.

Einen guten Eindruck hat auch [person=5523]Kevin Scheidhauer[/person] bei Lettieri hinterlassen. „Auch wenn das Endprodukt oft nicht stimmt, ist sein Einsatz vorbildlich. So muss er weitermachen.“

Derweil ziehen sich die Gespräche mit dem potenziellen Neuzugang Nurettin Kayaoglou weiter hin. Dem Vernehmen nach sind die Meidericher mit dem Linksverteidiger in den Verhandlungen zwar auf einem guten Weg, doch bis der Deal klar sein könnte, wird es noch etwas dauern.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren