Ausgerechnet gegen Tabellenführer Wuppertaler SV zeigte der VfR Krefeld-Fischeln nach der vorherigen deutlichen Niederlage beim ETB SW Essen eine Reaktion.

VfR Krefeld-Fischeln

Es geht nur hopp oder top

08. Oktober 2015, 16:54 Uhr
Foto: Frank Gröner

Foto: Frank Gröner

Ausgerechnet gegen Tabellenführer Wuppertaler SV zeigte der VfR Krefeld-Fischeln nach der vorherigen deutlichen Niederlage beim ETB SW Essen eine Reaktion.

Am Wochenende hatte die Mannschaft von Josef Cherfi 0:4 am Uhlenkrug verloren. Der Trainer hatte daraufhin von seiner Mannschaft gefordert, dass sie sich gegen den WSV am Mittwochabend mit einer anderen Einstellung präsentiere. Seine Elf nahm sich Cherfis Worte zu Herzen und legte auf dem Rasen der Grotenburg ein richtig cleveres Spiel hin. Mit viel Laufarbeit machten sie die Räume in der Defensive eng, nutzten dann aber die Fehler der Wuppertaler und schalteten jedes Mal schnell um, womit sie den Gegner immer wieder in Bedrängnis brachten.

Besonders schwer unter Kontrolle zu bringen war Alexander Lipinski. Der Krefelder wirbelte auf der linken Außenbahn und setzte sich ein ums andere Mal gefährlich gegen seine Gegenspieler durch. Er war es auch, der den Freistoß zum 1:0 herausholte, weil er im Mittelfeld einfach nicht zu stoppen war. Von einem Sonderlob wollte der 19-Jährige nach dem Spiel aber nichts wissen. "Es war eine hervorragende Mannschaftsleistung", erklärte der Blondschopf. "Jeder ist für jeden gelaufen."

Anscheinend können die Fischelner nur hopp oder top. Auf eine Siegesserie folgten vier Niederlagen hintereinander. Es folgten ein Sieg, eine Niederlage und jetzt wieder der Dreier. "So ist Fußball", erklärte Lipinski am Mittwochabend - mit einem Lächeln. "Wenn wir auch in den nächsten Spielen als Team auftreten, dann kommen wir hoffentlich wieder in die Erfolgsspur. Warten wir mal ab, am besten ist es aber, wenn wir immer nur von Spiel zu Spiel gucken und versuchen unser Leistung abzurufen."

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