Thomas Treß, Finanz-Geschäftsführer von Borussia Dortmund, macht sich bei den TV-Geldern im deutschen Fußball für einen anderen Verteilungsmodus stark.

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Treß fordert neue Kriterien bei TV-Gelderverteilung

dpa
30. September 2015, 11:33 Uhr
Foto: pixelio

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Thomas Treß, Finanz-Geschäftsführer von Borussia Dortmund, macht sich bei den TV-Geldern im deutschen Fußball für einen anderen Verteilungsmodus stark.

"Wir brauchen hier neue Kriterien. Bisher funktioniert das nach dem Gießkannenprinzip. Die Zugpferde der Bundesliga müssen genug Fett haben, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen", zitierte die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» (Mittwoch) den BVB-Funktionär nach einer Veranstaltung der Unternehmensberatung Deloitte am Dienstag in Düsseldorf.

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Nach FAZ-Angaben sollten laut Treß nicht nur das sportliche Ergebnis der Vereine, sondern auch andere Faktoren - etwa die Zahl der Auswärts-Fans oder Sympathiewerte - eine mögliche neue Basis für die Verteilung der Fernsehgelder bilden.

Laut FAZ bekam Meister Bayern München in der zurückliegenden Saison rund 51 Millionen Euro aus TV-Geldern. Borussia Dortmund lag demnach bei etwa 42 Millionen Euro.

Autor: dpa

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