Was ist bloß mit dem VfB Speldorf los? Nach einer überragenden Vorbereitung geht im Ligabetrieb plötzlich gar nichts mehr.

VfB Speldorf

Horrorstart, aber Röder behält die Ruhe

14. September 2015, 12:41 Uhr
Foto: Tillmann

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Was ist bloß mit dem VfB Speldorf los? Nach einer überragenden Vorbereitung geht im Ligabetrieb plötzlich gar nichts mehr.

Nach dem 0:2 beim 1.FC Viersen rutschen die Grün-Weißen sogar auf den letzten Tabellenplatz der Landesliga-Staffel 2 ab. Trainer Oliver Röder "hat es satt, dafür Erklärungen oder Ausreden zu finden. Wir haben zeitweise ein ordentliches Spiel gemacht und bekamen aus dem Nichts das 0:1. Bis dahin hatte der Gegner meines Erachtens keine klare Chance. Wir hatten zwei oder drei davon, aber die muss man dann auch mal nutzen."

Wenig verwunderlich, dass dann aber auch wirklich alles schiefläuft, was schieflaufen kann. Vor dem 0:2, welches die Gastgeber per Elfmeter erzielten, wurde [person=19745]Ercan Yayla[/person] geschubst und bekam dann im Liegen den Ball an die unterm Körper liegende Hand geschossen. Zum Entsetzen der Speldorfer Beteiligten gab es einen Strafstoß, den Yannick Meurer fünf Minuten vor dem Ende zur Entscheidung verwandelte.

Von panischem Aktionismus hält der langjährige Chef an der Speldorfer Seitenlinie aber gar nichts. "Ich bin lange genug im Geschäft um zu wissen, dass diese Phase bald zu Ende sein wird. Die Truppe kann ja selber kaum verstehen, wie man mit so wenig Aufwand gegen uns gewinnen kann", sagt Röder. Der seine Hoffnungen nun auch in den Spielplan legt. "Wir haben nun drei Hammerspiele vor uns. Aber ich glaube, dass es sogar besser ist, nun auf Gegner zu treffen, die wirklich Fußball spielen."

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