Das Bochumer Projekt „soccer meets learning“ setzt sich für Fair Play auf wie auch neben dem Platz ein.

VfL Bochum

Fußball als Vorbild

Vanessa Angenendt
11. September 2015, 14:34 Uhr

Das Bochumer Projekt „soccer meets learning“ setzt sich für Fair Play auf wie auch neben dem Platz ein.

Homophobie und Rassismus – Themen die in unserer Gesellschaft weit bekannt, aber viel zu selten direkt angesprochen werden. Der VfL Bochum versucht dagegen zu wirken und spricht sich deutlich für Inklusion und gegen Exklusion aus. Mit dem Lernprojekt „soccer meets learning“ möchte sich Bochum am bundesweiten Projekt „Lernort Stadion“ beteiligen. Ein Projekt, in dem die Fußballbegeisterung junger Menschen genutzt wird, um politische Bildung zu vermitteln und soziale Kompetenzen zu stärken.

Fußball als Ausdruck für Solidarität

Schon vor Jahren hat sich die soziale Stellung des Fußballs verändert. Das Engagement der Profis hat eine bestimmte Bedeutung in der Gesellschaft bekommen. Auch der VfL Bochum möchte dieser Verantwortung gerecht werden. „Als Bundesliga Verein möchten wir helfen, wo Hilfe benötigt wird. Besonders Inklusion und Solidarität sind Themen, die uns am Herzen liegen und die wir fördern möchten“, erklärt Hans-Peter Villis, Vorsitzender des Aufsichtsrates des VfL Bochum.

Lernen an einem besonderen Ort

So werden Schulklassen in das Bochumer rewirpowerSTADION eingeladen. Themen wie Gewalt, Gewaltprävention und Fairness, die im Alltag wie auch im Fußball grundlegend sind, werden in verschiedenen Workshops vor Ort thematisiert. Vor allem der außergewöhnliche Lernort ermöglicht eine Atmosphäre, in der Schülerinnen und Schüler innovativer und konstruktiver lernen können.

Autor: Vanessa Angenendt

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