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Riether: "Wolfsburg wird ein ganz anderes Spiel"

25. August 2015, 14:04 Uhr
Foto: firo

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"Mund abputzen" heißt es für den FC Schalke 04 nach dem 1:1 am Wochenende gegen Darmstadt.

Nach zwei trainingsfreien Tagen ging es für die S04-Profis am Dienstag mit einer Laufeinheit wieder los. Schon am Freitagabend sind die Königsblauen in Wolfsburg wieder gefordert. Für [person=993]Sascha Riether[/person] ist es die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. RS sprach mit dem Routinier über die Lage bei Schalke 04.

Sascha Riether, für Schalke 04 reichte es im ersten Heimspiel nur zu einem 1:1 gegen Darmstadt. Wie bewerten Sie im Rückblick dieses Ergebnis?
Uns war vor der Partie schon klar, dass es ein schweres Spiel wird. Die Darmstädter haben sich schon im ersten Spiel gegen Hannover gut geschlagen, außerdem hat Darmstadt die Aufstiegseuphorie mitnehmen können. Dann sind wir auch noch unglücklich in Rückstand geraten. Doch je länger das Spiel gedauert hat, desto besser haben wir das Spiel in den Griff bekommen. Wir haben nicht nur das 1:1 erzielt, sondern hatten auch gute Möglichkeiten, um das Spiel zu gewinnen. Am Ende hat uns einfach das Quäntchen Glück gefehlt.

Schon am Freitag geht es weiter. Wird das ein einfacheres Spiel, weil Wolfsburg in der Favoritenrolle ist?
Nein, einfach wird es mit Sicherheit nicht, denn jedes Spiel in der Bundesliga ist schwer. Es ist aber eine ganz andere Mannschaft, deshalb wird es auch ein ganz anderes Spiel. Wolfsburg hat auch nur 1:1 gespielt und will mit Sicherheit unbedingt gegen uns gewinnen. Aber auch wir wollen den Sieg, deshalb wird es bestimmt eine interessante Begegnung.

Wir wissen, was wir zu leisten im Stande sind
Sascha Riether

Den Traumstart hat Schalke verpasst. Steht das Team nun schon unter Ergebnisdruck oder kann man mit vier Punkten aus zwei Spielen in Wolfsburg befreit aufspielen?
Druck hat man grundsätzlich immer. Wir wissen, was wir zu leisten im Stande sind. Wir haben im Pokal klar gewonnen, danach in Bremen eine gute Leistung gezeigt und auch gegen Darmstadt war es okay. Deshalb fahren wir mit viel Selbstvertrauen nach Wolfsburg. Wir wollen da etwas mitnehmen und würden uns freuen, wenn es mit einem Dreier klappt. Dafür geben wir alles.

Sie saßen gegen Darmstadt nur auf der Bank. Wie empfinden Sie den Konkurrenzkampf mit Junior Caicara auf der Rechtsverteidiger-Position?
Jeder Trainer freut sich, wenn er solch eine Konkurrenzsituation hat. Wir haben in dieser Saison mit der Europa League noch sehr viele Spiele, da ist klar, dass nicht jeder immer zum Einsatz kommt. Der Trainer wird froh sein, dass er die Qual der Wahl hat. Junior hat das bisher sehr ordentlich gemacht - und obwohl wir Konkurrenten sind verstehen wir uns auf und neben dem Platz super. So muss es auch sein.

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