So hatte sich Thorsten Möllmann seine Rückkehr nach Sterkrade nicht vorgestellt. Blau-Weiß Oberhausen unterlag Nord im Landesliga-Derby mit 0:2 (0:1).

BWO - Sterkrade Nord

Möllmann fliegt bei Derby-Pleite vom Platz

Martin Herms
23. August 2015, 20:15 Uhr
Foto: Tillmann

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So hatte sich Thorsten Möllmann seine Rückkehr nach Sterkrade nicht vorgestellt. Blau-Weiß Oberhausen unterlag Nord im Landesliga-Derby mit 0:2 (0:1).

Zwei Jahre nachdem Möllmann mit dem SC 1920 Oberhausen das brisante Aufstiegsrennen verlor, trat der Sprücheklopfer mit seinem neuen Klub wieder im Nordler Park an. Erneut war das Interesse der lokalen Fußballszene groß. Rund 800 Zuschauer wollten diesen prestigeträchtigen Vergleich sehen, darunter auch 80 Flüchtlinge, die von den Gastgebern für diese Partie eingeladen wurden.

Die Besucher sahen von Beginn an eine temporeiche und harte Partie, in der die Hausherren zunächst klare Vorteile besaßen. Tobias Biegierz traf schon nach acht Sekunden den Pfosten. Lediglich Aluminium traf wenig später auch Kapitän Dennis Charlier (13.). Vier Minuten später war die Kugel dann im Kasten der Gäste. Michael Ohnesorge traf allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position. Der nicht erfolgte Pfiff brachte BWO-Coach Möllmann mächtig auf die Palme. Nach minutenlangen Protesten wurde er schließlich auf die Tribüne verbannt. "Ich kann eine solche Entscheidung nicht verstehen. Der Spieler stand mindestens drei Meter im Abseits und die Fahne bleibt unten. Letztlich war das auch die entscheidende Szene des Spiels", meinte Möllmann

Seine Mannschaft fing sich in der Folge nochmal und war bis zur Halbzeit klar überlegen. Einen Treffer brachte der Aufsteiger trotz bester Einschussmöglichkeiten aber nicht zustande. Die Entscheidung besorgte Sterkrades Spielmacher Hilal Ali Khan vom Elfmeterpunkt (50.). Nord-Trainer Markus Kowalczyk sah einen "verdienten Sieg" seiner Mannschaft. "Die Situation zum 1:0 habe ich anders gesehen, das war für mich kein Abseits. Unabhängig davon haben wir ein gutes Spiel gemacht. Der Sieg für uns geht auf jeden Fall in Ordnung."

Autor: Martin Herms

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