Die Zeit der Reha ist für viele Fußballer ganz schön langweilig. Rot-Weiss Essens Leon Binder hat aber eine sinnvolle Beschäftigung gefunden.

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Leon Binder hospitiert bei der U19

20. August 2015, 16:47 Uhr
Foto: Ketzer

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Die Zeit der Reha ist für viele Fußballer ganz schön langweilig. Rot-Weiss Essens Leon Binder hat aber eine sinnvolle Beschäftigung gefunden.

Der 28-Jährige hatte Mitte Juli im Training einen Anriss des Syndesmosebands der Kapsel sowie weiterer Bänder im Sprunggelenk erlitten. Seitdem kämpft er um seine Rückkehr. In etwa zwei bis drei Wochen soll er das Mannschaftstraining wieder aufnehmen können.

Bis es soweit ist, unterstützt Binder die U19 von RWE, die am vergangenen Sonntag in die Meisterschaft gestartet ist und nach einem 2:0-Auftaktsieg gegen Düsseldorf mit 0:2 gegen Mönchengladbach verlor. Beim Spiel gegen die Fohlen konnten die knapp 400 Zuschauer an der Seumannstraße beobachten, wie Binder Co-Trainer Robin Krüger bei den Aufwärmübungen über die Schulter schaute.

"Leon ist seit zwei Wochen dabei. Er hat von sich aus gefragt, ob er bei uns mitmachen darf und das haben wir ihm natürlich ermöglicht", erklärt U19-Coach Jürgen Lucas. Neben seinem Engagement bei RWE studiert Binder Sport. Die Hospitanz beim Essener Nachwuchs soll ihm wertvolle Erfahrung verschaffen. "Ich habe auch schon die C-Lizenz und will in Kürze die B-Lizenz machen", verrät Binder. In wenigen Wochen steht für ihn aber zunächst wieder die erste Mannschaft im Mittelpunkt.

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