Der SV Hönnepel-Niedermörmter musste vor der kommenden Saison einen großen Umbruch vollziehen.

SV Hö.-Nie.

"Klassenerhalt wäre ein Wunder"

Krystian Wozniak
12. August 2015, 14:49 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der SV Hönnepel-Niedermörmter musste vor der kommenden Saison einen großen Umbruch vollziehen.

Gleich 18 Spieler verließen den Oberliga-Fußballstandort Kalkar. Hö.-Nie.-Trainer Georg "Schorsch" Mewes holte ein ganzes Dutzend neuer Spieler. Viele No-Names, talentierte Kicker aus der Umgebung. Der Geldhahn wurde beim SV Hönnepel-Niedermörmter stark zugedreht. Zuletzt konnten die Schwarz-Gelben immerhin mit Dominik Borutzki vom ebenfalls klammen TV Jahn Hiesfeld einen namhaften, gestandenen Oberligaspieler verpflichten. RS sprach am Rande des 5:0-Sieges der Mewes-Elf in Frintrop mit dem Hö.-Nie.-Coach über die kommende Spielzeit.

Georg Mewes, mit Dominik Borutzki haben Sie noch einmal einen echten Knaller gelandet. Damit haben Sie doch eine gute Elf beisammen, oder?
Wenn unsere Stammspieler und Eckpfeiler gesund bleiben, dann ja. Aber wenn uns zwei, drei Leute wochenlang ausfallen, was eigentlich immer in einer Saison passiert, dann wäre der Klassenerhalt ein Wunder und mit der Meisterschaft gleichzusetzen.

Das meinen Sie doch nicht ernsthaft, oder?
Natürlich meine ich das so, wie ich es sage. Ich habe etliche junge, rotzige Spieler dazubekommen: Für die ist die Oberliga absolutes Neuland. Die Jungs müssen viel lernen. Klar ist aber auch, dass wir einen guten Stamm beisammen und unseren Acker haben. Bei uns spielt kein Klub gerne. Das müssen wir in diesem Jahr umso mehr ausnutzen.

Wen sehen Sie im Kampf um den Titel ganz oben?
Uerdingen und Wuppertal sind natürlich die Topfavoriten. Ich zähle aber auch den 1. FC Bocholt und allen voran die Reserve des MSV Duisburg dazu. Ich denke, dass wir eine spannende Oberliga-Saison erleben werden.

Autor: Krystian Wozniak

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