So wie einst in Berlin! Mit 5:0 fertigten spielfreudige Schalker einen schwachen MSV im DFB-Pokal ab.

Schalke-Noten

"Choupo" blüht auf Außen auf

08. August 2015, 17:29 Uhr
Foto: firo

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So wie einst in Berlin! Mit 5:0 fertigten spielfreudige Schalker einen schwachen MSV im DFB-Pokal ab.

Im ersten Pflichtspiel unter Trainer André Breitenreiter sammelte S04 viel Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben - die jedoch wesentlich anspruchsvoller sein dürften. Die Einzelkritik:

Ralf Fährmann (3): Hatte 37 Minuten lang nichts zu tun, bis er erstmals gegen Bröker sicher zugriff. Das war auch schon fast sein einziger Arbeitsnachweis.

Junior Caicara (3-): Choupo-Moting stahl dem Brasilianer, der den Vorzug gegenüber Sascha Riether erhalten hatte, etwas die Show, denn in seinem ersten Pflichtspiel hätte sich Caicara durchaus noch etwas mehr zutrauen dürfen. In der Rückwärtsbewegung auch nicht immer sattelfest.

Joel Matip (3): Legte als Abwehrchef an seinem Geburtstag zwar kein perfektes Spiel hin, konnte sich ab und an aber auch beim Aufbauspiel auszeichnen.

Matija Nastasic (2-): War in der Abwehr unterfordert und machte nach einem halben Jahr Anlaufzeit dann endlich sein erstes Tor im Schalke-Trikot. In dieser Form eine Bank.

Dennis Aogo (2-): Bei seiner Traumflanke in der 19. Minute sah man, warum Breitenreiter ihm den Vorzug gegenüber Kolasinac gegeben hatte. Starke Ecken, gute Übersicht und wenig Fehler - das riecht nach Startelf-Stammplatz!

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Eric Maxim Choupo-Moting (2): Rechtfertigte seine Aufstellung auf der Außenbahn schon nach gut drei Minuten, als er die Führung auflegte. Scheint dort sehr gut zurecht zu kommen und bekam bei seiner Auswechslung nach einer Stunde sogar Applaus vom Trainer!

Johannes Geis (2): Der "Quarterback" ließ seine Genialität nach zehn Minuten erstmals aufblitzen, als er Choupo-Moting schickte. Der Freistoßtreffer kam schon fast mit Ansage. Kaum zu glauben, wie wichtig er schon jetzt für Schalke ist.

Leon Goretzka (3): Irgendwie hatte es den Anschein, als hätte Goretzka anfangs nicht ganz gewusst, was er in dieser Partie für eine Rolle spielen sollte. Klare Steigerung nach der Pause, da setzte er die Gegenspieler unter Druck, ergriff die Initiative und suchte auch mal den Abschluss - und belohnte sich schließlich selbst (85.).

Julian Draxler (2): Er scheint sich für diese Saison tatsächlich unheimlich viel vorgenommen zu haben. Ging auf beide Flügel, riss das Spiel an sich und ärgerte die Gegenspieler mit seinen Tempodribblings. Da fehlte eigentlich nur noch ein eigener Treffer.

Franco Di Santo (3): Schön, dass er den Elfer herausholte. Der Neuzugang hätte den Strafstoß aber besser einem der sicheren Kollegen überlassen (29.), denn ein bisschen schien ihm die Bindung doch noch zu fehlen. Nur ein Haar in der Suppe - das erste Tor im ersten Pflichtspiel ist ja auch keine so schlechte Bilanz.

Klaas-Jan Huntelaar (3): Da muss er stehen, den muss er machen! Nach dem 1:0 (4.) hätte er das zweite Tor aber eigentlich auch gleich nachlegen müssen (15.). Das verhinderte Ratajczak später noch mehrmals (59./73.).

Leroy Sané (3): Als er kam, war die Begegnung längst entschieden und als perfekter Konterspieler konnte er sich nur schwer auszeichnen.

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