Kleves Trainer Thomas von Kuczkowski reibt sich vor dem Niederrheinpokalspiel gegen den FC Kray die Hände.

1.FC Kleve - Kray

Von Kuczkowski will Spielverderber sein

05. August 2015, 09:17 Uhr
Foto: Ketzer

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Kleves Trainer Thomas von Kuczkowski reibt sich vor dem Niederrheinpokalspiel gegen den FC Kray die Hände.

"Wir sind der totale Underdog", übt sich von Kuczkowski in Realismus. Vor allem weil der Klever nach der verpassten Aufstiegsrelegation viel Aufbauarbeit betreiben musste. Die Ergebnisse in der Vorbereitung machen jedoch Hoffnung. So wurde unter anderem der KFC Uerdingen mit 2:1 geschlagen. "Man kann ja nicht nur zurückdenken. Neue Sachen stehen an und da müssen wir uns drauf konzentrieren."

Und so eben auch das Erstrundenspiel im Niederrheinpokal. "Mit Kray treffen wir auf den tabellarisch bestmöglichen Gegner", analysiert der Klever Coach mit einem Augenzwinkern. "Das ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber Kray hat eine super Mannschaft. Wir haben schon richtig Bock drauf." Beobachtet oder ähnliches haben die Schwanenstädter den Gegner bisher nicht. Von Kuczkowsi: "Wir haben bisher gar nichts gemacht, sondern uns lediglich um die Aufstellung der Krayer gekümmert."

In der Außenseiterrolle fühlt sich der Linienchef der Blau-Roten dennoch pudelwohl. Schließlich kann der Landesligist völlig befreit aufspielen. "Kray muss das Spiel machen. Die sind diejenigen, die sich Gedanken machen müssen", erklärt von Kuczkowski die Situation, an die er mit vorsichtigem Optimismus herangeht: "Ich glaube an meine Mannschaft, aber wir müssen auch realistisch bleiben. Wir wollen so lange wie möglich der Spielverderber sein. Alles weitere muss man abwarten."

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