Es geht in das letzte Relegationsspiel zwischen dem SV Witten und dem AfB Bochum. Beide B-Ligisten kämpfen um die letzte Chance um den Klassenerhalt.

FSV Witten - DJK AfB Bochum

Die allerletzte Chance

Philine Szalla
22. Juni 2015, 19:37 Uhr
Foto: Tim Müller

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Es geht in das letzte Relegationsspiel zwischen dem SV Witten und dem AfB Bochum. Beide B-Ligisten kämpfen um die letzte Chance um den Klassenerhalt.

Jeweils einen Sieg und eine Niederlage konnten beide Vereine in der diesjährigen Abstiegsrelegation einfahren - das bedeutet: beide haben drei Punkte auf dem Konto. Das wird sich jedoch am Mittwoch ändern, denn dann wird sich herauskristallisieren, wer die Klasse halten kann und wer in die Kreisliga C abrutscht. Fest steht: Der SV Waldesrand Linden hat bisher mit sechs Zählern die besten Chancen auf den Klassenerhalt. Rein rechnerisch können es aber auch noch SV Witten und AfB Bochum packen. Allerdings spielt der SV Waldesrand gegen den Schwächsten in der Relegation, RW Leithe, die bereits sicher in die Kreisliga C abgestiegen sind. Ein Sieg und der damit verbundene Klassenerhalt für den SV erscheinen daher wahrscheinlich.

Dementsprechend betrübt gibt sich Frank Colopietro, Trainer der Wittener: "Das 4:0 im letzten Relegationsspiel war schön, aber wir gehen ab. Wir planen für die nächste Saison in der Kreisliga C", erklärt Colopietro. Auch der Kader ist unvollständig, fünf Spieler haben den Verein bereits verlassen, auf dem Platz wird ein Mix aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft stehen. "Wir verlieren das erste Relegationsspiel wegen einem Elfmeter. Die ganze Saison ist blöd gelaufen", fasst der FSV-Trainer zusammen.

Die Stimmung beim AfB Bochum ist ähnlich bedrückt, wurde doch das letzte Spiel gegen SV Waldesrand zu Gunsten des SV abgebrochen, nachdem ein AfB-Spieler aufgrund einer roten Karte wegen Handgreiflichkeiten den Schiri anspuckte und beleidigte. "Das ist nicht zu entschuldigen. Der Spieler wurde suspendiert. Die letzte Chance auf den Klassenerhalt wurde durch so einen Schwachsinn überschattet", äußert sich der 2. Vorsitzende und ehemaliger Trainer Uwe Klaka zu den Vorkommnissen.
Trotz der Rotsperre kann Trainer Gunnar Schmerbeck personell aus allen Vollen schöpfen. Klaka gibt sich also trotzdem positiv: "Wir werden versuchen, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen."

Autor: Philine Szalla

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