Trotz eines 11:4-Heimsieges über Rheinland Hamborn am letzten Spieltag endet die Saison für den SV Concordia Oberhausen mit dem Abstieg in die Kreisliga A.

Concordia Oberhausen

Schützenfest zum Abschied

Nils Jewko
08. Juni 2015, 14:07 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Trotz eines 11:4-Heimsieges über Rheinland Hamborn am letzten Spieltag endet die Saison für den SV Concordia Oberhausen mit dem Abstieg in die Kreisliga A.

"Wir wollten uns noch einmal gut verkaufen und in der Rückrunde zu Hause weiterhin ungeschlagen bleiben", berichtete Trainer Michael Keiser und schob nach: "Gleichzeitig waren wir es unseren Zuschauern schuldig, dass wir uns vernünftig aus der Liga verabschieden. Obwohl es am Ende natürlich sehr bitter ist, dass man absteigt."

In einem turbulenten und teilweise sehr offenen Spiel erwischten allerdings die Gäste den besseren Start und gingen durch [person=27172]Besnik Misini[/person] früh in Führung (5.). Die Antwort der Concordia ließ aber nicht lange auf sich warten: Mit vier Toren innerhalb von neun Minuten schlugen die Oberhausener in Person von [person=4047]Senad Beric[/person] (14./25.), [person=27230]Matthias Menne[/person] (17.) und [person=10391]Tim Marquardt[/person] (22.) postwendend zurück. Bis zur 60. Minute verspielte die Mannschaft um Kapitän [person=7405]Mücahit Öztürk[/person], der kurz nach dem Seitenwechsel auf 5:2 erhöhte (50.), den komfortablen Vorsprung durch Gegentreffer von [person=27178]Erdal Uyar[/person] (30.), [person=11197]Valeri Fast[/person] (56.) und [person=27164]Halil Kaplan[/person] (60.) aber wieder und musste kurzzeitig um den Sieg zittern. "Anschließend haben wir unsere Chancen jedoch genutzt und Hamborn hat sich am Ende ein Stück weit aufgegeben", sagte Keiser über die letzte halbe Stunde der Partie, in der besonders Öztürk seine Leistung mit vier weiteren Toren krönte.

Keiser nimmt Wiederaufstieg ins Visier

Dennoch steht für die Concordia nach 34 Spieltagen als Tabellendreizehnter der bittere Gang in die Kreisliga A bevor. Für Keiser soll die nächste Saison im Optimalfall jedoch nur ein kurzes Gastspiel in der achthöchsten Spielklasse am Niederrhein werden. "Wir müssen uns jetzt neu aufstellen und sind derzeit mitten in den Planungen. Aber wir wollen kommendes Jahr oben mitspielen", erklärte der Linienchef.

Autor: Nils Jewko

Kommentieren