Sein Bundesliga-Intermezzo beim FC Schalke 04 endete für Christian Wetklo unerfüllt.

Schalke II

Wetklo soll der neue "Asa" werden

27. Mai 2015, 11:02 Uhr
Foto: firo

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Sein Bundesliga-Intermezzo beim FC Schalke 04 endete für Christian Wetklo unerfüllt.

In einem Jahr bei den Königsblauen kam der 114 Bundesliga-Spieler nicht zum Einsatz, obwohl die Gelegenheiten da gewesen wären. Vor allem als sich nach den Verletzungen von Ralf Fährmann und Fabian Giefer Vertreter Timon Wellenreuther mehrere Patzer leistete. Ein "symbolischer" Einsatz im letzten Saisonspiel in Hamburg hatte der damalige Trainer Roberto Di Matteo aufgrund einer Schulterverletzung ausgeschlossen.

Er soll der 'Vater der Mannschaft' sein, das ist der Hintergedanke
Horst Heldt

Aber für den beinharten S04-Fan gibt es eine Zukunft bei Königsblau: Zwar wird der 35-jährige Wetklo nicht mehr dem Lizenzspieler-Kader angehören, denn sein am 30. Juni 2015 auslaufender Vertrag wird nicht verlängert, doch bauen die Verantwortlichen auf ihn als Führungsspieler der U23-Mannschaft. Das bestätigte Manager Horst Heldt in einem Interview mit Schalke-TV: "Ich habe ein Gespräch mit Christian Wetklo geführt. Wir werden ihn im Verein behalten. Wir planen ihn für die zweite Mannschaft ein, so ist es mit ihm besprochen."

Wetklos Rolle im Regionalliga-Team wird der von Gerald Asamoah, der nun in den Ruhestand getreten ist, nicht unähnlich sein. Heldt sieht ihn "eher als Aktiven. Er ist einer, der mit seiner Erfahrung und seinem Herzblut den jungen Spielern, die wir in der U23 haben werden, eine Richtung geben kann. Er soll der 'Vater der Mannschaft' sein, das ist der Hintergedanke."

Wetklo hatte sich in der Krise nach mehreren Spielen dem Unmut der Fans gestellt und den Gang in die Kurve gesucht. Heldt: "Ich denke, dass es wichtig ist, ihn im Verein zu halten, weil er durch und durch Schalker ist. Das mit ihm muss hier einfach weitergehen. Er ist auch noch rüstig genug, um sich ins Tor zu stellen und erst recht, um sich auf die Bank zu setzen."

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