Im ersten Heimspiel des neuen Jahres kamen die Frauen der SGS Essen gegen einen spielerisch starken SC Sand nicht über ein 2:2-Remis hinaus.

SGS Essen

Happy End dank spätem Ausgleichstreffer

Tim Pieper
15. Februar 2015, 18:09 Uhr

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres kamen die Frauen der SGS Essen gegen einen spielerisch starken SC Sand nicht über ein 2:2-Remis hinaus.

Am 14. Spieltag der Allianz Frauen-Bundesliga traf die SGS zuhause im Stadion Essen auf Aufsteiger SC Sand. Vor gut 1000 Zuschauern taten sich die Essenerinnen lange schwer. Den Führungstreffer durch Lea Schüller (9.) drehten die Gäste binnen zehn Minuten durch die Tore von Julia Zirnstein (20.) und Christine Veth (30.). Eine Flanke von Irini Ioannidou (83.) entwickelte sich zum Torschuss und die Verteidigerin rettete ihrem Team damit den Punkt.

Trainer [person=13748]Markus Högner[/person] zeigte sich nach dem Spiel weniger mit der Leistung als mit dem Ergebnis zufrieden: "Sand kam viel besser in die Partie. Auch der eigentlich unverdiente Führungstreffer von Lea Schüller hat uns überhaupt keine Sicherheit gegeben. Wir haben danach im Grunde genommen um den Rückstand gebettelt. Danach wusste ich schon, dass es sehr schwer wird, weil Sand hinten ziemlich gut stand." Etwas Besserung sollte Durchgang zwei bringen, in dem der Übungsleiter einige Veränderungen im taktischen Bereich vornahm. "Ich habe dann auf eine Dreierkette umgestellt. Wir hatten in den ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte etwas Glück, nicht das 1:3 zu bekommen, haben es dann aber geschafft, den Druck zu erhöhen. So fiel am Ende zwar etwas glücklich, aber aufgrund der Leistung im zweiten Durchgang der verdiente Ausgleich", resümierte der SGS-Coach

Durch das Unentschieden konnte SGS zudem verhindern, dass der SC Sand tabellarisch näher an die Essener heranrückt. "Nach den Punktgewinnen von Freiburg und Duisburg haben wir gleich drei Teams auf Abstand halten können. Auch deshalb kann ich mit dem Punktgewinn sehr gut Leben", betonte Högner.

Autor: Tim Pieper

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