45 Minuten waren in der Partie der Dortmunder Kreisliga A 1 zwischen der SG Lütgendortmund und dem TuS Rahm absolviert. Die Hausherren führten bereits mit 7:1.

Was war da los?

"Haben die sich beim Wassertreten verletzt?"

07. Oktober 2013, 13:17 Uhr

45 Minuten waren in der Partie der Dortmunder Kreisliga A 1 zwischen der SG Lütgendortmund und dem TuS Rahm absolviert. Die Hausherren führten bereits mit 7:1.

Der Gast aus Rahm, der ohnehin mit nur elf Spielern personell äußerst dünn besetzt an die Idastraße gereist war, hatte im Spiel weitere personelle Verluste hinzunehmen und bat den Schiedsrichter um den Abbruch der Begegnung.

RevierSport hat nachgefragt: Was war da los?

Thorsten Nilkowski (Trainer SG Lütgendortmund):

"Wir haben die Partie klar beherrscht und sind bis zur Pause auf 7:1 davongezogen. In der ersten Halbzeit hat sich noch ein Spieler von denen verletzt, so dass sie nur noch zu zehnt waren. In der Halbzeitpause sind dann einige in die Kabine gegangen, andere draußen geblieben. Dann kam von Rahm die Ansage, dass sie nicht mehr weiterspielen, weil sie angeblich noch vier weitere Verletzte hätten. Da frage ich mich schon: Haben die sich beim Wassertreten verletzt? Ich glaube da hatten einige Spieler keine Lust mehr. Wir haben uns natürlich sehr geärgert und sind traurig, denn mittlerweile kommt es im Abstiegskampf für alle ja auch auf das Torverhältnis an. Ich habe gehört, dass der 7:1-Zwischenstand so stehen bleibt, aber das müssen wir natürlich erst einmal abwarten. In der Form habe ich sowas noch nie erlebt."

Thorsten Logemann (Trainer TuS Rahm):

"Mit Lust hat das Ganze wenig zu tun. Personell sieht es bei uns momentan ganz schlecht aus, die Hälfte der Mannschaft bestand schon in diesem Spiel aus Alten Herren. Mehmet Kocoglu hat sich dann nach einer Viertelstunde schwer verletzt und musste mit dem Krankenwagen abgeholt werden. Wahrscheinlich hat er sich einen Innenbandriss zugezogen. Auch unser Torwart Frank Ludwig war im Vorfeld schon angeschlagen und hat in der Halbzeit über heftige Schmerzen in der Hüfte geklagt. Für ihn ging es nicht mehr weiter. Auch zwei weitere Spieler, die vorher schon angeschlagen waren, haben das in der Pause signalisiert. Es blieb mir nichts anderes übrig, als um den Abbruch zu bitten. Alles andere hätte keinen Sinn gemacht. Ich kann den Toto (Thorsten Nilkowski, Anm. d. Red.) verstehen, wahrscheinlich wäre ich genauso sauer. Ich habe das auch nicht gerne gemacht. Genauso muss man aber auch uns verstehen, dass wir nicht noch weitere verletzte Spieler hinnehmen können. Im nächsten Spiel müssen wir jetzt wahrscheinlich komplett mit den Alten Herren antreten."

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