Das Top-Duell der Woche steht zweifelsfrei in Rheinberg an. Dort erwartet der viertplatzierte SV Budberg den Zweiten RSV Praest auf der Platzanlage auf der Raiffeisenstraße. Doch es gibt auch weitere spannende Spiele an diesem Spieltag, der bereits am Samstag startet, wenn der SV Veert, abgeschlagen am Tabellenende auf die Spvgg. Kessel trifft, wenn in Xanten das Stadtderby zwischen TUS Xanten und SV Vynen-Marienbaum steigt.

Bezirksliga 7 Niederrhein: 22. Spieltag, Expertentipp von Jürgen Temath (Betreuer und Geschäftsführer SV Budberg)

"Setzen voll auf unsere Jugend"

Heiko Gaeb
22. März 2007, 15:34 Uhr

Das Top-Duell der Woche steht zweifelsfrei in Rheinberg an. Dort erwartet der viertplatzierte SV Budberg den Zweiten RSV Praest auf der Platzanlage auf der Raiffeisenstraße. Doch es gibt auch weitere spannende Spiele an diesem Spieltag, der bereits am Samstag startet, wenn der SV Veert, abgeschlagen am Tabellenende auf die Spvgg. Kessel trifft, wenn in Xanten das Stadtderby zwischen TUS Xanten und SV Vynen-Marienbaum steigt.

"Das Spiel endet unentschieden", sagt Jürgen Temath, Betreuer und Geschäftsführer des SV Budberg voraus. Seine Mannschaft gewann letzte Woche gegen Vynen-Marienbaum mit 1:0 und beeindruckte dabei den Gegner mit der sehr gut funktionierenden Viererkette. Für Thomas Haal, scheidender Trainer der Gäste, ist es auch ein Wiedersehen mit seinem Ex-Club TUS Xanten, wo er sich nicht mit einer Niederlage verabschieden möchte.

Für Budberg steht an diesem Wochenende ein harter Brocken an. Mit Praest reist der aktuell ärgste "Borth-Verfolger" an. "Ich gehe von einem knappen Sieg für uns aus. Wir sind gut drauf", erläutert der 55-Jährige seinen Tipp für Sonntag kurz. Über den bisherigen Saisonverlauf seiner Kicker äußert sich Temath wie folgt: "Bis auf den verpatzten Start sind wir voll zufrieden. Unser Projekt mit der intensiven Jugendförderung zahlt sich aus."

Spitzenreiter Borth tritt beim stark abstiegsgefährdeten SV Sevelen an. "Die Punkte gehen mit nach Borth. Die steigen auch auf, wenn es so weitergeht", legt sich Temath, seit zwölf Jahren im Verein, fest und fügt schmunzelnd an: "Wir sind aber deren Angstgegner. Wir haben beide Spiele gegen sie gewonnen."

Spannung ist auch in den unteren Tabellenregionen garantiert. Neben dem abgeschlagenen SV Veert besteht noch beim SV Rees, SV Sevelen, SV Vynen-Marienbaum und dem Kevelaerer SV die akute Gefahr die nächste Spielzeit in der Kreisliga A zu bestreiten.

Doch Temath sagt: "Da unten ist Spannung, doch Kevelaer bleibt drin. Die haben sich in der Winterpause gut verstärkt." An diesem Wochenende empfangen sie den Tabellen-Fünften Fortuna Elten. Der Laborangestellte sagt: "Das Match gewinnt Kevelaer."

Autor: Heiko Gaeb

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