Nach der jüngsten Stagnation ist endlich Bewegung in die Personal-Situation gekommen. Die Westfalia wird sich auf der Jahres-Hauptversammlung am 13. April neu aufstellen und zwar mit Dr. Ingo Paeske an der Spitze. Der

WESTFALIA HERNE: Ingo Paeske kandidiert für Vorsitz

Retourkutsche für Steinzeitfußball

Thorsten Richter
17. März 2007, 19:43 Uhr

Nach der jüngsten Stagnation ist endlich Bewegung in die Personal-Situation gekommen. Die Westfalia wird sich auf der Jahres-Hauptversammlung am 13. April neu aufstellen und zwar mit Dr. Ingo Paeske an der Spitze. Der "Macher" vom Hauptsponsor "Haranni-Clinic" stellt sich für das Amt des ersten Vorsitzenden zur Verfügung: "Ja, ich kandidiere für diesen Posten", nickt Paeske bereitwillig.

Eine Vorstandsmannschaft hat er zwar noch nicht vollzählig beisammen, aber dafür ist auch noch etwas Zeit. "Wir haben jetzt erst einmal die Oberliga-Lizenz beantragt und die Unterlagen eingereicht", berichtet der neue "Boss" in spe. "Jetzt werde ich die Gespräche aufnehmen. Bis dahin erhoffe ich mir auch attraktiven Fußball unseres Teams."

Eine Steilvorlage für SCW-Trainer Frank Schulz. Der Fußballlehrer war in den letzten Tagen nach der 1:4-Klatsche in Delbrück mehr als Psychologe gefordert und hat seine Elf wieder aufgebaut. "Ich gehe davon aus, dass die Jungs den Schock verdaut haben. Delbrück muss nun auch abgehakt sein." Zu den Neuerungen an der Vereinsspitze meint der ehemalige Profi: "Bis zur endgültigen Wahl kann noch so viel passieren, ich warte lieber erst einmal ab. Aber wenn sich die starken Leute zusammenschließen, kann es nur positiv werden."

Negativ sieht es derzeit bei Adrian Cetera aus, der mit einer Rippenprellung das Krankenbett hütet. Ansonsten hat Schulz aber alle Mann an Bord. Verständlich, denn gegen den heutigen Gegner Ahlen II will niemand fehlen, verkündete RWA-Coach Manfred Christel doch noch vor 14 Tagen, dass Herne "Steinzeitfußball" bieten würde. "Er hat mich nach dem Artikel im RevierSport sofort angerufen und sich dafür entschuldigt", berichtet Schulz, hat aber auch noch Christels Begründung im Hinterkopf:

"Manfred meinte, dass seine Aussagen nicht für die Öffentlichkeit waren. Aber er steht nach wie vor dazu." Das birgt für den heutigen Vergleich natürlich eine Menge Brisanz, denn in Herne wurden diese Worte nicht gerne gehört. Und Schulz kann sich eine Retourkutsche auch nicht verkneifen: "Wenn er Unterstützung aus der Regionalliga bekommt und trotzdem in der Tabelle unten steht, sollte er lieber sein System überdenken. Unseres kann dann nämlich gar nicht so antik sein wie er meint."

Autor: Thorsten Richter

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