Erles Trainer Mike Dierig kann sich in die Situation des heutigen Kontrahenten problemlos eindenken.

ERLER SV/WICKEDE: Schlusslicht will Serie starten

17. Dezember 2006, 11:17 Uhr

Erles Trainer Mike Dierig kann sich in die Situation des heutigen Kontrahenten problemlos eindenken.

Erles Trainer Mike Dierig kann sich in die Situation des heutigen Kontrahenten problemlos eindenken. „In der vergangenen Saison haben wir am Ende der Hinrunde auf dem letzten Platz gestanden“, erinnert Dierig. Jetzt droht Westfalia Wickede den Anschluss zu verlieren. „Trotzdem wollen wir verhindern, dass sie gegen uns ihren ersten Sieg einfahren.“

Die Erler wollen sich die Punkte wiederholen, die sie in Schwelm liegen gelassen haben. „Da könnte ich mich noch schwarz ärgern“, sagt der Trainer der 08er. „Einer mehr auf dem Platz und dann kassieren wir in der Nachspielzeit das 2:2.“ Dierig selbst musste unter der Woche kürzer treten, weil ihn eine Grippe erwischt hatte. Auch Uwe Mues war krank, „sollte aber für das Spiel einsatzbereit sein“, glaubt Dierig. Zudem ist Michael Borzek wieder im Training. Ob er auflaufen kann, ist aber wie auch bei Richard Baron (Schwellung am Fuß) unsicher.

Für Westfalia Wickede wird es heute wohl das letzte Spiel in der aktuellen Besetzung. Zur Winterpause wird sich das Personalkarussell rasant drehen. Stürmer Cedo Lozanovic, im Frühjahr noch Bezirksliga-Torschützenkönig, hat um seine Freigabe gebeten. Zudem möchte auch Abwehrmann Stevo Radmilovic die Wickeder verlassen. „Wir werden ihnen keine Steine in den Weg legen“, sagt Westfalia-Trainer Rainer Mattukat. Fügt aber hinzu: „Wir müssen neue Leute holen, ansonsten wird es schwer, in der Rückrunde eine Serie zu starten.“

Diese soll am liebsten schon mit dem Spiel in Erle beginnen, „doch wir wissen, wie schwer das wird“, sagt Mattukat. „Das ist keine Mannschaft, an der wir uns messen können. Trotzdem haben wir in den vergangenen Wochen gezeigt, dass wir mit den Spitzenmannschaften mithalten konnten.“

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