Sicherlich haben sich die Verantwortlichen des TuS Eving-Lindenhorst die Situation nach dem 10. Spieltag anders vorgestellt, denn der Punktabzug gegen Hombruch und die zwei Unentschieden gegen Wengern und Leithe haben den Meisterschaftsfavoriten ins Tabellenmittelfeld abrutschen lassen.

TUS EVING/VFB SCHWELM: Aufstiegsfavorit nur Mittelma

29. Oktober 2006, 11:24 Uhr

Sicherlich haben sich die Verantwortlichen des TuS Eving-Lindenhorst die Situation nach dem 10. Spieltag anders vorgestellt, denn der Punktabzug gegen Hombruch und die zwei Unentschieden gegen Wengern und Leithe haben den Meisterschaftsfavoriten ins Tabellenmittelfeld abrutschen lassen.

Sicherlich haben sich die Verantwortlichen des TuS Eving-Lindenhorst die Situation nach dem 10. Spieltag anders vorgestellt, denn der Punktabzug gegen Hombruch und die zwei Unentschieden gegen Wengern und Leithe haben den Meisterschaftsfavoriten ins Tabellenmittelfeld abrutschen lassen. Aber für das Team von Trainer Thomas Biller ist in den letzten Wochen nicht alles nach Plan gelaufen. Zum Punktabzug gesellten sich Verletzungen von Leistungsträgern und nun auch noch eine Rote Karte für den Stammtorwart. „Leistungsträger wie Karim Bouzerda, Denis Boutagrat, Ingo Kleefeldt, Osman Erdogan, Sascha Bogdanowicz und nun auch noch Keeper Malte Schulte-Happenicht können auch wir nicht einfach so ersetzen", sagt Biller. Doch von den sportlichen Qualitäten seiner Mannschaft ist er überzeugt, so dass die Sorgenfalten nicht ganz so groß sind. „Wir sind stark genug, um gegen Schwelm drei Punkte zu holen.“

Auch beim heutigen Gegner, dem VfB Schwelm, will man sich ganz auf das Sportliche konzentrieren. „Wir wollen die Liga halten und da müssen wir uns einfach im Zaum halten“, guckt Trainer Michael Roschke nach vorne. „Jetzt kommen die Kracher der Liga auf uns zu.“ weiß er aber auch, dass diese Aufgabe nicht leicht sein wird. Eving-Lindenhorst, Brambauer und Herbede heißen die nächsten Gegner. „Gegen diese Teams haben wir nichts zu verlieren“, hofft der VfB-Coach auf die ein oder andere Überraschung seines Teams. Dabei wird sein Team versuchen, aus einer stabilen Defensive zu agieren und auf Kontergelegenheiten zu lauern. „Ich würde gerne einfach mal in Führung gehen“, wünscht sich Roschke ein Tor zur Verunsicherung des Gegners. Dass der TuS Eving dies sowieso gerade ist, weil momentan nicht alles nach Plan läuft, passt ihm dabei nicht ins Konzept. „Eving ist wie ein angeschlagener Boxer, hoffentlich kommen die gegen uns nicht ins Rollen.“

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