Nicht nur eitel Sonnenschein. Sportlich ist TuRu Düsseldorf hervorragend in die Saison gestartet. Gegen den SV Hilden-Nord siegte das Team von Trainer Demir Hotic mit 4:2.

TURU D'DORF: Stadt soll aktiv werden

dp
09. September 2003, 14:05 Uhr

Nicht nur eitel Sonnenschein. Sportlich ist TuRu Düsseldorf hervorragend in die Saison gestartet. Gegen den SV Hilden-Nord siegte das Team von Trainer Demir Hotic mit 4:2.

Nicht nur eitel Sonnenschein. Sportlich ist TuRu Düsseldorf hervorragend in die Saison gestartet. Gegen den SV Hilden-Nord siegte das Team von Trainer Demir Hotic mit 4:2. "Das war eine Trotzreaktion der Mannschaft in Unterzahl", zeigt sich Hotic beeindruckt.

Doch im Umfeld gibt es lange Gesichter. "Die Stadt sollte langsam unsere Arbeit würdigen", fordert der 41-Jährige und fährt fort: "Wir müssen auf dem Hauptplatz trainieren und dementsprechend sieht er am Spieltag aus. Dazu kommen noch zwei Ascheplätze, die wir uns mit der Jugend, der zweiten Mannschaft und einem anderen Verein teilen müssen. Außerdem ist die Anzahl der Kabinen eine Zumutung. Es sind zu wenige da und die sind viel zu klein."

Die Kö-Metropole soll endlich aktiv werden und TuRu einen Rasenplatz und Umkleide-Räume zur Verfügung stellen.

Einmal in Gang legt der Ex-Profi nach: "Seit 18 Monaten geht es mit dem Verein aufwärts. Unser Vorsitzender Heinz Schneider leistet tolle Arbeit, aber die Stadt unterstützt nur die Fortuna. Das ist auch in Ordnung, doch sollen sie uns nicht vergessen. Wir sind immerhin ein schuldenfreier Club."

Zu verstehen ist die Kritik des Trainers. Immerhin spielt TuRu in der selben Klasse wie die "Zweite" der Fortuna. "Unser Verein hat ein positives Außenbild und wir vertreten genauso die Stadt Düsseldorf", erklärt der Ex-Lauterer die Rolle des Aufsteigers. "Und wer weiß jetzt schon, wo TuRu in zwei Jahren ist?", blickt Hotic in die Zukunft.

Am heutigen Sonntag, beim Rheydter SV, will das Team des Ex-Bundesliga-Spielers den Aufschwung der letzten Monate weiter fortsetzen. "Wir wollen uns nicht verstecken und einen attraktiven Fußball spielen", schaut Hotic nach vorne, ganz nach seiner Philosophie: "Lieber 6:4 als 1:0 gewinnen".

Autor: dp

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren