Der TuS Ennepetal muss auf Marco Polo verzichten. Der Rechtsverteidiger verletzte sich beim Spiel am Sonntag in Langscheid/Enkhausen an der Schulter.

TuS Ennepetal

Polo hat noch Glück im Unglück

01. März 2012, 16:20 Uhr

Der TuS Ennepetal muss auf Marco Polo verzichten. Der Rechtsverteidiger verletzte sich beim Spiel am Sonntag in Langscheid/Enkhausen an der Schulter.

Doch der Abwehrspieler hatte noch Glück im Unglück. Der Sportliche Leiter gibt Entwarnung: "Es ist nichts gerissen oder gar gebrochen, es handelt sich nur um eine schwere Prellung", berichtet Thomas Riedel.
[infobox-right]TuS kommt der SGW entgegen
Am 23. Spieltag empfängt Ennepetal den Spitzenreiter zum Topspiel, doch am 18. März, dem eigentlichen Spieltermin, ist die SG Wattenscheid im Westfalenpokal aktiv. "Wir sind den 09ern entgegen gekommen", sagt Riedel und verweist auf die Verlegung auf Donnerstag, 5. April (19.30 Uhr).[/infobox]
Trotzdem wird der Abwehrspieler für die nächsten beiden Partien nicht zur Verfügung stehen - dann wird man weitersehen. Am Sonntag gegen den TuS Hordel (15 Uhr, Bremenstadion) wird Sascha Schnecker oder Markus Weiß rechts hinten spielen. Riedel: "Wer im Training den besseren Eindruck hinterlässt, wird dann wohl beginnen."

Die Klutertstädter sind richtig gut aus der Winterpause gekommen, das Team von Helge Martin überzeugte erst gegen Erkenschwick (4:1) und dann in Langscheid (2:0-Sieg). "Ja, wir sind absolut zufrieden. Aber durchatmen kann man in dieser Liga nicht. Jedes Spiel ist ein Endspiel, wir dürfen nicht ein Prozent nachlassen." Und so freuen sich die Verantwortlichen auf das "kleine" Topspiel des 21. Spieltags. "Auch in Ennepetal spielen zwei Mannschaften, die auf Aufstiegsplätzen rangieren", gibt Riedel zu Protokoll, will sich mit Wattenscheid oder Erkenschwick aber nicht messen. "Das ist noch eine andere Kategorie. Aber wir fühlen uns auch im Windschatten wohl."

Nicht mehr so wohl fühlt sich Amer Khan, der mit seiner Familie in den Libanon gezogen ist. "Sportlich ist das ein Verlust für uns. Aber das hatte Gründe, die mit Fußball nichts zu tun haben", erklärt Riedel.

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