Die Westfalenliga 1 befindet sich im

Westfalenliga 1

Klub für Klub: Die Hinrunden-Bilanz

17. Dezember 2010, 11:07 Uhr

Die Westfalenliga 1 befindet sich im "Winterschlaf". Auch wenn noch nicht die Hälfte aller Spiele absolviert wurde, nutzt RS die Pause, um eine Bilanz zu ziehen.

Hammer SpVg.

Es hat ein bisschen gedauert, bis die Hammer SpVg. in der sechsthöchsten Spielklasse wieder so richtig Tritt fassen konnte – man denke nur an die verrückte Serie vom 4. bis zum 7. Spieltag von vier 1:1 in Folge. Dann aber drehte der NRW-Liga-Absteiger auf und holte sechs Siege aus den nächsten sieben Spielen. Zwar sitzen den „Rothosen“ noch zwei, drei Konkurrenten im Nacken, aber wenn die HSV gut aus der Winterpause kommt, ist sie der Top-Favorit auf den (Wieder-)Aufstieg. Vor allem dank der bombigen Defensive.

FC 96 Recklinghausen
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/022/841-23658_preview.jpeg Immer mit Feuereifer dabei - aber nicht mehr lange für den FC 96: Peter Anders (RS-Foto: Neumann).[/imgbox]
Zuhause hui, auswärts pfui – die Bilanz des FC 96 Recklinghausen ist eigentlich ganz schnell zusammengefasst. Diese zweischneidige Ausbeute wäre eigentlich auch genug, um einen Platz im Mittelfeld zu erreichen – wäre da nicht noch das leidige Thema Geld. Aufgrund akuter finanzieller Probleme beim FC 96, nimmt der Trainerstab und Peter Anders am 31. Dezember seinen Hut, Maik Portmann wird ihn beerben. Der 36-Jährige muss in der Rückrunde wohl auch selbst die Schuhe schnüren, denn der ein oder andere Leistungsträger hat sich bereits ebenfalls vom „Hohenhorst“ verabschieden. Das wird keine einfache zweite Saisonhälfte!

SV Dorsten-Hardt

Nach einem fast schon „furios“ zu nennenden Start begnügte sich der Aufsteiger nach den ersten Auftritten mit zumeist mittelmäßigen Leistungen. Vor allem auf eigenem Platz drückt der Schuh noch mächtig, nur das erste Heimspiel gegen den Hövelhofer SV (2:0) wurde gewonnen. Warum die Elf von Martin Schmidt aber das gesichterte Mittelfeld mittlerweile räumen musste, hat noch einen anderen Grund: Die Gelb-Schwarzen sind mit schon acht Unentschieden die unangefochtenen Remis-Könige der Liga.

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