Zum Abschluss des 28. Spieltages hat der Zweitligist 1. FC Köln seine Aufstiegsambitionen mit einem 3:2 (2:0)-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth untermauert. Podolski und zwei Mal Scherz trafen für die Kölner.

"Geißböcke" schnuppern an der Bundesliga

11. April 2005, 22:15 Uhr

Zum Abschluss des 28. Spieltages hat der Zweitligist 1. FC Köln seine Aufstiegsambitionen mit einem 3:2 (2:0)-Erfolg gegen die SpVgg Greuther Fürth untermauert. Podolski und zwei Mal Scherz trafen für die Kölner.

Der 1. FC Köln kann seine Planungen für die Bundesliga weiter vorantreiben. Die Elf von Trainer Huub Stevens gewann zum Abschluss des 28. Zweitliga-Spieltages die Schlager-Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth 3:2 (2:0), übernahm damit wieder die Tabellenführung vom punktgleichen MSV Duisburg und hat sechs Runden vor Saisonschluss acht Zähler Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz. Fürth dagegen, das nur zwei seiner vergangenen neun Spiele gewinnen konnte, verpasste die Rückkehr auf einen der drei Aufstiegsränge und bleibt einen Punkt hinter 1860 München lediglich erster Verfolger des Spitzentrios.

Nationalspieler Lukas Podolski mit seinem 20. Saisontor per Handelfmeter (24.) sowie zweimal Matthias Scherz (29. und 51.) machten Kölns 16. Saisonsieg perfekt. Für die Gäste konnten in der Schlussphase gegen die nachlässig werdenden Rheinländer der eingewechselte Ex-Nationalspieler Jörg Albertz (70.) und Petr Ruman (79.) lediglich noch verkürzen. In der kampfbetonten Partie agierten die "Geißböcke" zuvor in den entscheidenden Momenten einfach cleverer als die Elf von Fürths Trainer Benno Möhlmann und konnten vor allem in der Offensive überzeugen.

Feinbiers Handspiel leitet FC-Sieg ein

Dabei hatten die Franken in der Anfangsphase vor 40.000 Zuschauern zunächst mehr vom Spiel. Doch ein Handspiel von Marcus Feinbier im Strafraum brachte den FC auf die Siegerstraße, auch wenn Podolski bei der Verwandlung des fälligen Elfmeters ein wenig Mühe hatte. Wenig später leitete der Jungstar Kölns zweites Tor durch Scherz jedoch mustergültig ein. Kurz nach der Pause sorgte erneut Scherz mit seinem zehnten Saisontor für die Entscheidung, als sein Schuss von Thomas Kleine unglücklich ins Fürther Tor abgefälscht wurde.

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