Die Zahl der Einsprüche gegen Spielwertungen ist weiter gestiegen. Am Donnerstag protestierte Dynamo Dresden gegen die Wertung der Partie beim 1. FC Köln, Essen gegen die des Heimspiels gegen Rot-Weiß Erfurt.

Auch Dresden und Essen legen Einspruch ein

er
17. Februar 2005, 19:08 Uhr

Die Zahl der Einsprüche gegen Spielwertungen ist weiter gestiegen. Am Donnerstag protestierte Dynamo Dresden gegen die Wertung der Partie beim 1. FC Köln, Essen gegen die des Heimspiels gegen Rot-Weiß Erfurt.

Ein Ende scheint momentan nicht in Sicht, fast täglich kommen im Zuge des Wettskandals neue Proteste gegen Begegnungen hinzu, die von unter Verdacht stehenden Schiedsrichtern geleitet wurden. Mittlerweile sind es 16 Spiele, nachdem beim Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag Proteste der Zweitligisten Dynamo Dresden und Rot-Weiß Essen eingingen.

2:0-Pausenführung verspielt

Die Dresdner protestierten gegen die Wertung der 2:3-Niederlage beim 1. FC Köln vom 26. September 2004. Die Partie, die die Dresdner nach einer 2:0-Pausenführung noch verloren, wurde vom unter Verdacht stehenden Schiedsrichter Dominik Marks aus Stendal geleitet. Essen entschloss sich zu einem Protest gegen die Wertung des Heimspiels gegen Rot-Weiß Erfurt (0:0) vom dritten Spieltag am 27. August 2004. Diese Partie wurde vom Hauptbeschuldigten Robert Hoyzer aus Berlin geleitet, die Staatsanwaltschaft Berlin hatte diese Partie in ihre Ermittlungen einbezogen.

Über zwei Einsprüche hat das Sportgericht inzwischen verhandelt. Der Hamburger SV hatte seinen Protest gegen die Pokalpartie beim Regionalligisten SC Paderborn (2:4) zurückgezogen, war aber mit zwei Millionen Euro entschädigt worden. Die Zweitliga-Partie LR Ahlen gegen Wacker Burghausen (1:0) wurde vom Gericht neu angesetzt, ein Datum steht noch nicht fest. Beide Spiele waren vom Hauptbeschuldigten Robert Hoyzer laut seines Geständnisses verschoben worden.

Autor: er

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