Für VfR Fischeln-Trainer Dieter Hußmanns wird es langsam ungemütlich. Gegen den Wuppertaler SV II kassierten die „Grünen“ beim 2:3 ihre sechste Saisonpleite.

Fischeln - WSV II

Hußmanns vor dem Abflug

Krystian Wozniak
10. Oktober 2010, 21:17 Uhr

Für VfR Fischeln-Trainer Dieter Hußmanns wird es langsam ungemütlich. Gegen den Wuppertaler SV II kassierten die „Grünen“ beim 2:3 ihre sechste Saisonpleite.

Den Siegtreffer erzielte Florim Zenuni (75.), zuvor hatten auf Seiten der Bergischen Daniel Keita-Ruel (10.) und Marcel Großkreutz (23.) getroffen - für Fischeln sorgte Mike Grühn (19./Foulelfmeter, 32.) für die Tore.
[infobox-right]Fischeln: Kohnen - Richter, Niedmers, Maas, Killich - Machnik, Grühn, Mertens, Velija (79. Kmiotek) - Yilmaz (71. Kughatasan), Özkaya (65. Bahr).
WSV II: Grün - Zent (65. Zent), Großkreutz, M’Bengue, Cabuk – Kalan, Tosun, Ucar, Zeciri (89. Ter Haar) – Keita-Ruel, Gümüstas.
Schiedsrichter: Dalibor Guzijan.
Tore: 0:1 Keita-Ruel (10.) 1:1 Grühn (19./Foulelfmeter), 1:2 Großkreutz (23.), 2:2 Grühn (32.), 2:3 Znuni (75.).
Zuschauer: 250.[/infobox]
Nach dem Abpfiff redete VfR-Boss Thomas Schlösser Tacheles. „Mir sind diese Riesenfehler unerklärlich. Ich vermisse bei der Mannschaft den letzten Biss“, zeigte sich Schlösser angefressen und setzte fort: „Das nächste Spiel beim SC Düsseldorf-West ist absolut wegweisend. Wenn wir dort nicht gewinnen, dann wird es für einige Beteilige sehr eng.“

Mit den „einigen Beteiligten“ meint Schlösser vor allem Coach Hußmanns, der kurz vor dem Abflug stehen dürfte. „In Düsseldorf wird Dieter Hußmanns noch auf der Bank sitzen, was danach passiert, werden wir dann sehen“, will Schlösser (noch) nicht von einem Trainerwechsel sprechen.

Hußmanns braucht dringend einen Dreier, ansonsten dürften die Tage für den Übungsleiter gezählt sein. „Wir sind mit unseren sieben Punkten und 24 Gegentoren alles andere als glücklich. Es muss schleunigste besser werden“, sagte ein frustrierter VfR-Vorstandsvorsitzender.

Autor: Krystian Wozniak

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