Rot-Weiß Oberhausen hat sich von Trainer Jörn Andersen getrennt. Nach dem 0:3 in Saarbrücken sah der Vorstand Grund genug zum Handeln - Jürgen Luginger sitzt nun als Interimscoach  beim Zweitligisten auf der Bank.

RWO setzt Andersen vor die Tür

28. Oktober 2004, 11:55 Uhr

Rot-Weiß Oberhausen hat sich von Trainer Jörn Andersen getrennt. Nach dem 0:3 in Saarbrücken sah der Vorstand Grund genug zum Handeln - Jürgen Luginger sitzt nun als Interimscoach beim Zweitligisten auf der Bank.

Einen Tag nach der Trennung von Borussia Mönchengladbach und Holger Fach ist die nächste Trainer-Entlassung im deutschen Profi-Fußball gefolgt. Rot-Weiß Oberhausen, Tabellenvorletzter der 2. Bundesliga, hat sich am Dienstag von Trainer Jörn Andersen getrennt. Für den Norweger, der seit Sommer 2003 in Oberhausen arbeitete, betreut vorerst Co-Trainer Jürgen Luginger den Aufstiegskandidaten der vergangenen Saison. Auch im Auswärtsspiel am Sonntag (15.00 Uhr) bei Alemannia Aachen wird der Ex-Schalker auf der Trainerbank sitzen.

"Die bisher gewonnenen Punkte reichen nicht, um die Klasse zu halten. Der sportliche Misserfolg war ausschlaggebend, wir mussten handeln", erklärte Vizepräsident Manfred Rummel die erste Trainerentlassung der laufenden Zweitliga-Saison und die 293. seit 1981. Oberhausen war am Mittwochabend durch eine 0:3-Niederlage beim 1. FC Saarbrücken auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht.

Einen Nachfolger für den 41-jährigen Andersen hat RWO noch nicht. "Wir haben keine Ahnung, wir haben noch mit keinem gesprochen. Wir werden heute die ersten Kontakte knüpfen", sagte Rummel.

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