Im Vertragspoker mit Stammkeeper Markus Pröll will Bundesligist Eintracht Frankfurt nicht an die finanzielle Schmerzgrenze gehen.

Eintracht will keine Nachverhandlungen mit Pröll

ansc1
22. Januar 2007, 13:41 Uhr

Im Vertragspoker mit Stammkeeper Markus Pröll will Bundesligist Eintracht Frankfurt nicht an die finanzielle Schmerzgrenze gehen.

Dicke Luft bei Eintracht Frankfurt: Der Bundesligist ist im Vertragspoker mit Markus Pröll offenbar nicht bereit, den neuerlichen Gehaltsforderungen des Stammkeepers nachzugeben. "Nein, bei uns gibt es keine Nachverhandlungen. Unsere Torhüter waren bislang mit ihren Angeboten zufrieden. Wenn Markus unser Angebot als nicht mehr werthaltig erachtet, muss er einen Verein finden, der ihn nach seinen Vorstellungen bezahlt", sagte Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen im Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Der Vertrag des 27-Jährigen läuft bei den Hessen zum Saisonende aus. Doch das Angebot, dass die Eintracht Pröll in der Winterpause vorlegte, empfand der Keeper als "enttäuschend". "Wir liegen weit auseinander", erklärte Pröll nach den ersten Verhandlungsrunden und fügte hinzu: "Ich möchte die Vertragsgespräche nach hinten schieben und mich voll und ganz auf meine Leistung konzentrieren."

Funkel warnt seinen Keeper

Für Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel ist in Sachen Pröll die "finanzielle Grenze bei der Eintracht erreicht." Vorsorglich wurde der Vertrag mit Ersatzkeeper Oka Nikolov in der vergangenen Woche vorzeitig bis 2009 verlängert. Mit Blick auf die ebenfalls ungeklärte Zukunft von Nationaltorhüter Timo Hildebrand vom VfB Stuttgart warnte Funkel seinen Torwart: "Timo Hildebrand hat sich verzockt."

Autor: ansc1

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