Zahlen lügen nicht. 46 Mal hat Filip Trojan in der ersten Liga gespielt.

BOCHUM: Filip Trojans offenes Geständnis

gp
21. Januar 2007, 18:47 Uhr

Zahlen lügen nicht. 46 Mal hat Filip Trojan in der ersten Liga gespielt.

##Picture:float:2909:right##Zahlen lügen nicht. 46 Mal hat Filip Trojan in der ersten Liga gespielt. Doch schaut man auf die Erfolgsbilanz des Offensivspielers, traut man seinen Augen nicht. Nicht ein einziger Treffer steht für ihn im Oberhaus zu Buche. Eigentlich eine himmelschreiende Ungerechtigkeit. Denn in der vorletzten Saison wurden drei einwandfreie Treffer von ihm nicht gegeben. Doch Filip Trojan, der als Arbeiter ud Techniker auf der linken Seite alles für die Mannschaft tut, nimmt das mit Humor. Als er beim Testspiel gegen Gibraltar nach einem vom Torwart abgewehrten van Hout-Elfmeter einlochte, sprudelte es am Abend aus ihm heraus: "Der Bann ist gebrochen. Jetzt treffe ich ohne Ende. Darauf können die Mainzer sich schon mal einstellen." Um aber Sekunden später einzugesehen: "Ein Torjäger werde ich nie."

Doch die Chancen, dass Filip Trojan endlich knipst, sind in der Vorbereitung größer geworden. Denn mit Joel Epalle auf der rechten Seite, quasi als sein Gegenpart, hat die VfL-Offensive deutlich gewonnen. Trojan: "Natürlich kommt es mir gelegen, wenn wir ein wenig offensiver ausgerichtet sind. Ich finde das jetzt mit drei Spielern vorne und Zwetschge dahinter als eine prima Lösung." Doch Filip Trojan weiß auch, dass die neue Spielweise mit einer gehörigen Portion Disziplin verbunden ist. "Wir müssen genau so weiter nach hinten arbeiten wie zum Ende der Hinrunde."

Mittlerweile ist Filip Trojan auch davon überzeugt, dass die Mannschaft im Vergleich zum Hinrundenstart deutlich an Sicherheit und Stärke gewonnen hat. Trojan: "Wir haben in der Hinrunde schmerzhafte Erfahrungen gemacht und viel gelernt. Deshalb bin ich davon überzeugt, dass solche Negativserien wie vor einem halben Jahr sich nicht mehr wiederholen." Dabei denkt der Tscheche auch an die Neuzugänge: "Wir haben in der Vorbereitung von ihnen schon viele gute Ansätze gesehen. Ich bin ganz sicher, dass sie uns helfen können und auch werden."

Autor: gp

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