Die jungen Wilden des VfB Stuttgart sind derzeit nicht zu stoppen und gehen als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in das Duell mit dem deutschen Meister Bayern München.

2:1 in Hannover! VfB erobert Tabellenspitze

12. November 2006, 18:53 Uhr

Die jungen Wilden des VfB Stuttgart sind derzeit nicht zu stoppen und gehen als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in das Duell mit dem deutschen Meister Bayern München.

Die jungen Wilden des VfB Stuttgart sind derzeit nicht zu stoppen und gehen als Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga in das Duell mit dem deutschen Meister Bayern München. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung und einem Blitzstart in die zweite Halbzeit zogen die Schwaben mit einem verdienten 2:1 (0:1) bei Hannover 96, dem vierten Sieg in Folge, erstmals seit dem 23. Oktober 2004 wieder an die Tabellenspitze. Am kommenden Samstag wird das Gottlieb-Daimler-Stadion im Schlager gegen die Bayern (15.30 Uhr live bei arena) damit aus allen Nähten platzen.

Vor 28.847 Zuschauern in Hannover brachte Jan Rosenthal die Gastgeber zunächst mit seinem zweiten Saisontreffer in Führung (13. ). Nach dem Seitenwechsel sorgten jedoch Thomas Hitzlsperger (49.) und Cacau (54.) mit ihren Treffern für die Wende. So wartet 96 auch nach dem neunten Vergleich seit ihrem Wiederaufstieg 2002 auf den ersten Sieg gegen den VfB. Hannover blieb nach der sechsten Saisonniederlage auf einem Abstiegsplatz. Einziger Wermutstropfen war die Gelb-Rote Karte für Hitzlsperger wegen wiederholten Foulspiels (89.). Die Stuttgarter hatten in der AWD-Arena die erste gute Chance bereits nach fünf Minuten durch Stürmer Mario Gomez. Der U21-Nationalspieler lief allein auf Torwart Robert Enke zu, doch sein Flachschuss ging nicht nur am 96-Keeper, sondern auch knapp am Tor vorbei. Auf der anderen Seite ließ sich kurz darauf Rosenthal die Möglichkeit nicht entgehen und verwertete eine Flanke von Szabolcs Huszti per Direktabnahme zur Führung für die Platzherren.

Mit seinem Flachschuss ließ der 20-Jährige Torwart Timo Hildebrand keine Chance. In der Folgezeit drängten die Hannoveraner den VfB immer weiter in die eigene Hälfte zurück und erarbeiteten sich weitere Torgelegenheiten. Zunächst war es erneut Rosenthal, der in der 20. Minute wieder mit einer Flanke von links bedient wurde, diesmal aber neben das Tor schoss. Ein Kopfball von Jiri Stajner nach Flanke von Michael Tarnat (39.) ging ebenfalls knapp daneben. Nach dem Seitenwechsel wirkten die Gäste dann deutlich aggressiver und kamen vier Minuten nach dem Wiederanpfiff zum Ausgleich durch Hitzlsperger. Fünf Minuten später nutzte Cacau die anhaltende Verwirrung in der Abwehr der Niedersachsen und brachte die Stuttgarter auf die Siegerstraße. Hannover bemühte sich danach zwar weiter um die Offensive, konnte sich aber kaum noch nennenswerte Chancen herausspielen.

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