Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang hat Rot-Weiss Essen sein Auswärtsspiel bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach mit 2:0 gewonnen.

Gladbach II - RWE 0:2

Wunderlich behält die Nerven

01. Mai 2010, 18:28 Uhr

Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang hat Rot-Weiss Essen sein Auswärtsspiel bei der Reserve von Borussia Mönchengladbach mit 2:0 gewonnen.

Dabei hatte es lange Zeit so ausgesehen, als wären die beiden Mannschaften in erster Linie zum Sonnenbaden auf den Rasen des Mönchengladbacher Grenzlandstadions gekommen. Denn in den ersten 45 Minuten ging den Akteuren auf beiden Seiten jegliche Torgefahr ab. Lediglich einmal musste RWE-Schlussmann Andre Maczkowiak entscheidend eingreifen, als Gladbachs Fabian Bäcker frei vor ihm auftauchte (22.).

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Ansonsten bekamen die 695 Zuschauer eine eindrucksvolle Umsetzung des Begriffs „Mittelfeldgeplänkel“ zu sehen. Kein Wunder also, dass eine Einzelaktion her musste, um der Partie Leben einzuhauchen: Timo Brauer eroberte in der eigenen Hälfte die Kugel, setzte sich gegen drei Borussen durch und bediente Mike Wunderlich, der nur noch einschieben musste (50.) „Danach war es ein anderes Spiel“, erkannte RWE-Trainer Ralf Aussem.

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Und tätsächlich: Plötzlich agierten beide Teams zielstrebiger und die Ereignisse mehrten sich. Vor allem die Gastgeber erspielten sich mehrere gute Torgelegenheiten, scheiterten aber gleich dreifach am Aluminium (76./82./89.). „Da haben wir etwas nachlässig gespielt und sind nicht mehr so energisch in die Zweikämpfe gegangen“, ärgerte sich Uwe Erkenbrecher. Aber selbst einen Elfmeter konnten die Fohlen nicht nutzen, um zumindest einen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt mitzunehmen. Fabian Bäcker scheiterte an Maczkowiak (58.).

Da machte es Mike Wunderlich auf der anderen Seite besser. Er behielt kurz vor Schluss vom Punkt die Nerven und markierte den 2:0-Endstand. So konnten die RWE-Kicker nach dem Spiel mit den 300 mitgereisten Fans den fünften Auswärtssieg der Saison feiern, den Erkenbrecher unter dem Strich verdient fand. „Die bessere Mannschaft hat gewonnen. Wir haben im zweiten Durchgang offensiv so gespielt, wie es sein sollte, aber in der Defensive etwas gewackelt“, bilanzierte er.

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