Nach dem Weggang von Trainer Dieter Hecking zum Liga-Konkurrenten Hannover 96 deutet sich bei Bundesliga-Aufsteiger Alemannia Aachen auch der Abgang von Co-Trainer Dirk Bremser zu den Niedersachsen an.

Aachen-Manager Schmadtke verärgert

10. September 2006, 19:49 Uhr

Nach dem Weggang von Trainer Dieter Hecking zum Liga-Konkurrenten Hannover 96 deutet sich bei Bundesliga-Aufsteiger Alemannia Aachen auch der Abgang von Co-Trainer Dirk Bremser zu den Niedersachsen an.

Nach dem Weggang von Trainer Dieter Hecking zum Liga-Konkurrenten Hannover 96 deutet sich bei Bundesliga-Aufsteiger Alemannia Aachen auch der Abgang von Co-Trainer Dirk Bremser zu den Niedersachsen an. `Ich habe einen Vertrag in Aachen, aber in den nächsten Tagen werden noch Gespräche geführt. Es hängt auch davon ab, wer der neue Trainer in Aachen wird´, sagte Bremser nach dem 2:0-Pokalsieg der Alemannia beim sächsischen Viertligisten Chemnitzer FC.

Die Offerte seines ehemaligen Chefs Hecking, der Bremser zu seinen Wunsch-Kandidaten für den Job des Co-Trainers in Hannover erklärt hatte, bezeichnete Bremser als `Wertschätzung für die gute Arbeit, die wir beide in den letzten Jahren in Aachen geleistet haben.´ Aachens Manager Jörg Schmadtke reagierte verärgert auf Bremsers Aussagen. `Ein Bekenntnis zum Verein sieht anders aus. Es ist sehr merkwürdig, welche Auffassung Herr Bremser vertritt´, sagte Schmadtke dem sid. Der Manager will möglichst zeitnah einen neuen Cheftrainer präsentieren. `Ideal wäre der Dienstag, weil der neue Trainer dann die ganze Vorbereitung auf das nächste Punktspiel bestreiten könnte´, sagte Schmadtke.

`Aber wann läuft es im Fußball schon ideal´. Schmadtke und Bremser hatten in Chemnitz gemeinsam auf der Aachener Trainerbank gesessen. Das nächste Bundesliga-Match bestreiten die Westdeutschen am Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach.

Autor:

Kommentieren