Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg steht angeblich vor einem spektakulären Transfercoup. Die Franken bemühen sich um Roy Makaay.

FCN vor Transfercoup

Nürnberg jagt Ex-Bayer Makaay

sid
01. Januar 2010, 15:39 Uhr

Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist 1. FC Nürnberg steht angeblich vor einem spektakulären Transfercoup. Die Franken bemühen sich um Roy Makaay.

Nach Informationen der französischen Sporttageszeitung L´Equipe soll der frühere Bayern-Stürmer Roy Makaay den neunmaligen Meister mit seinen Toren vor dem Absturz in die 2. Liga retten. Die Münchener Abendzeitung hatte am Mittwoch berichtet, dass der ehemalige niederländische Nationalspieler, der 78 Tore in 129 Ligaspielen für den deutschen Rekordmeister erzielte, zu einem Wechsel nach Nürnberg bereit sei. Der 34-Jährige von Feyenoord Rotterdam müsste dafür jedoch auf einen Großteil seines Gehaltes verzichten. Angeblich steht Makaays Berater Vincenzo Pennavaria, der in Nürnberg ein Restaurant betreibt, in Verhandlungen mit dem Club.

Eine Verstärkung für die Rückrunde haben die Franken schon in trockenen Tüchern: Edelreservist Breno kommt von Bayern München an den Valznerweiher. Nach Informationen des Fachmagazins Kicker wird der brasilianische Innenverteidiger, der bei den Bayern bisher nicht zum Zuge kam, bis zum Saisonende ausgeliehen. Zudem sollen sich die Vereine über eine Ausleihe von Andreas Ottl einig sein. Der Mittelfeldspieler habe sich Bedenkzeit erbeten. Breno war im Januar 2008 für 12 Millionen Euro als großes Abwehrtalent vom FC Sao Paulo gekommen, kam aber nicht über die Rolle des Reservisten hinaus. Dennoch glaubt man beim FC Bayern an die Fähigkeiten des 20-Jährigen, der sich nun im Abstiegskampf beim neunmaligen deutschen Meister Nürnberg bewähren soll.

Für das defensive Mittelfeld testet der neue Trainer Dieter Hecking den 41-maligen slowakischen Nationalspieler Radoslav Zabavnik. Der 29 Jährige, der bis zum Jahreswechsel in Russland bei Terek Grosny unter Vertrag stand, soll mit ins Trainingslager nach Belek fliegen.

Autor: sid

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