Vor dem Spiel beim VfL Osnabrück spricht BVB II-Coach Theo Schneider über den Test gegen Münster, Hiobsbotschaften und über Trainingsgast Salvatore Gambino.

Schneider im Interview

"Dann wird es bei uns ganz eng"

Matthias Dersch
20. November 2009, 13:07 Uhr

Vor dem Spiel beim VfL Osnabrück spricht BVB II-Coach Theo Schneider über den Test gegen Münster, Hiobsbotschaften und über Trainingsgast Salvatore Gambino.

BVB II-Coach Theo Schneider, Ihr Team hat am Dienstag einen Test gegen Münster 0:3 verloren. Wie ernst kann man dieses Resultat nehmen?

Wir haben ohne sechs Stammspieler gespielt, dazu durchgewechselt. Es war wichtig, dass die Jungs, die zuletzt hintendran waren, Spielpraxis sammeln konnten. Und wir konnten auch den ein oder anderen Aufschluss erkennen. Das Ergebnis war zweitrangig.

Personell haftet der Borussia derzeit die Seuche an. Auch bei Ihnen häufen sich die Ausfälle.

Christian Eggert hat sich gegen Münster am Innenband verletzt. Das sah nicht gut aus. Von oben bekomme ich immer die Hiobsbotschaften. Wenn ich am Samstag zwei oder drei Spieler abstellen muss, wird es ganz eng.

Sie treffen auf Osnabrück. Hoffen Sie darauf, dass Ihr Gegner Sie nicht ernst nimmt, nachdem er die Profis des BVB aus dem Pokal geworfen hat?

Das wäre sicher eine schöne Geschichte. Aber die Osnabrücker wissen, dass wir eine starke Mannschaft sind. Ich rechne damit, dass sie uns ernst nehmen. Und das sollten sie auch, denn wir haben bisher gegen spielstarke Teams immer gut mitgehalten. Warum sollte uns das nicht wieder gelingen?

Gegen Münster lief auch Salvatore Gambino, der seit Wochen bei Ihnen mittrainiert, auf. Könnte er noch ein Thema für eine Verpflichtung werden?

Ich denke nicht, dass das ernsthaft ein Thema werden könnte. Er hält sich fit, mehr ist da nicht.

Autor: Matthias Dersch

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