20.11.2018

RL West

Mega-Strafe für Viktorias Wunderlich

Foto: Micha Korb

Regionalliga-Spitzenreiter Viktoria Köln muss bis zum Jahresende auf Mike Wunderlich (32) verzichten. Der Kapitän hat eine heftige Strafe für seine Rote Karte im Auswärtsspiel beim SC Verl (3:2) erhalten.

Die Spruchkammer des Westdeutschen Fußballverbandes hat den Mittelfeldspieler aufgrund einer Tätlichkeit am 26. Oktober im Regionalliga-Spiel beim SC Verl für zehn Wochen bis zum 4. Januar 2019 gesperrt. Drei Spiele hat Wunderlich schon aussetzen müssen, nun wird er auch die drei Partien bis zur Winterpause gegen Borussia Dortmund II, den Bonner SC und in Wattenscheid verpassen. Erst zum Rückrundenstart am 16. Februar gegen Rot-Weiß Oberhausen wird er seiner Mannschaft wieder zur Verfügung stehen.


Wunderlich hatte sich an der Poststraße zu einem Kopfstoß gegen Verls Innenverteidiger Jonas Acquistapace hinreißen. Der Schiedsrichter ahndete die Tätlichkeit gegen den Ex-Bochumer folgerichtig mit der Roten Karte. Zuvor hatte der Spielmacher sich noch von seiner besten Seite gezeigt. Der 32-Jährige brachte den Tabellenführer mit einem Traumtor in Führung, erhöhe per Elfmeter auf 2:0 und bereitete auch das zwischenzeitliche 3:1 vor. In Unterzahl konnte die Viktoria den Sieg noch über die Zeit retten.

Wunderlich-Ausraster kostete Viktoria Köln den Aufstieg

Es waren die zwei Gesichter, die Wunderlich während seiner Karriere schon häufiger gezeigt hat. Im Viktoria-Trikot war das bereits seine vierte glatt Rote Karte. Der begnadete Mittelfeldspieler hat seine Nerven häufig nicht im Griff. Einer seiner Ausraster kostete den Kölnern im Sommer 2017 möglicherweise den Aufstieg. Im Relegations-Hinspiel gegen Carl-Zeiss Jena (2:3) sah er wegen massiver Beleidigungen gegen Jena-Spieler Sören Eismann die Rote Karte und fehlte im Rückspiel, das die Viktoria mit 1:0 gewann. Es fehlte jedoch ein Tor zum Aufstieg in dritte Liga.

Wie sehr Wunderlich seiner Mannschaft fehlt, wurde in den drei Spielen nach seinem Platzverweis in Verl deutlich. Für den souveränen Spitzenreiter reichte es nur zu drei Unentschieden. Nun wartet das Topspiel gegen die U23 des BVB. Möglicherweise hat Wunderlich den Aufstiegskampf in der Regionalliga West mit seiner Undiszipliniertheit selbst nochmal spannend gemacht.

Autor: Martin Herms

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22.11.2018 - 12:58 - neigefraiche

@ memax: Zitat "So und nicht anders macht das ein cleverer Spieler"
Das Problem, das ich darin sehe ist, dass die Blutgrätsche mit bspw. Bänderrissfolge beim Gegner geringfügiger geahndet wird als eine Tätlichkeit wie bspw. eine Kopfnuss mit überschaubarem Aua beim Gegner. Man blicke mal zum Eishockey, wo die Verletzungsfolge unmittelbar Einfluss auf die Schirientscheidung bzw. sein Strafmaß hat.

"Und in einer intakten Mannschaft übernehmen das ein oder zwei Mitspieler, dann besteht auch nicht die Gefahr, es als Revanchefoul auszulegen."
Als intakt würde ich dies nur intern bezeichnen ;-) Extern eher als Uglyplay statt Fairplay. Unter Kaczmarek und Wollitz hatte Viktoria eine so geartete Mannschaft, lagen in der Uglyplay-Tabelle stets weit vorne. Der Kader heute sagt mir eher zu, Platz 6 in der Fairplay-Tabelle, wäre da nicht die Rote gegen MW gewesen....

@ goleo: Es gibt einige Fouls in der Geschichte, die angemessener hätten geahndet werden müssen. Ich erinnere hierbei an ein Foul eines "Eisernen" in DFB-Pokal-Runde 1 gegen Malura im Mittelfeld an bzw. jenseits der Außenlinie (!). Die Folge dreifacher Rückenwirbelbruch bei Malura, und der "Eiserne" ging straffrei aus.... Meine Zeilen galten im übrigen nicht einem Aufruf zu einem Revanchefoul, bitte nicht falsch verstehen, sondern als Denkanreiz den Strafenkatalog für Fouls mit (erheblicher) Verletzungsfolge in Relation zu einfachen Tätlichkeiten zu überarbeiten und in "angemessene" Relation zu bringen, inklusive Provokation als Tätlichkeit zu definieren und mit Sanktion zu belegen.

Nochmals betont: Ich halte das Strafmaß gegen MW nicht an sich für mega, sondern für durchaus angemessen. Allerdings im Verhältnis zu Tätlichkeiten oder Fouls mit "erheblicher" Verletzungsfolge beim Gegenspieler ist diese Strafe viel zu hoch angesetzt! Unter Berücksichtigung der Straffreiheit des Provokateurs ebenfalls viel zu hoch. Auch für einen Spieler als Wiederholungstäter mit teilerfolgreicher Resozialisierung.

@ Bahnschranke und Burgsmüller: MW ist Viktorias Schlüsselspieler. Anwesenheit und Formkurve sind maßgeblich für den sportlichen Erfolg der Viktoria. Immer noch. Der Kader ist absolut titeltauglich für die RL West, aber zur Drittligatauglichkeit fehlt noch die eine oder andere Baustelle zu schließen. Und ohne MW braucht es die Viktoria in Liga 3 gar nicht erst zu versuchen. Man schaue sich doch einfach mal die Spielkultur mit/ohne MW an, besonders deutlich im Spiel gegen Verl (vor und nach dem Platzverweis) und im folgenden gegen Straelen. Ein mindestens zweitligatauglicher Spieler kann nicht ersetzt werden, auch nicht im Kollektiv. Und in diesem Zusammenhang nehme ich als Viktorianer seine Hitzköpfigkeit in Kauf, auch wenn es etwas schwer fällt.

Es liegt an Mike Wunderlich selbst, mit welchem Bild (mit welcher Außendarstellung) er sich in die Erinnerung eines Viktorianers bzw. in die "Hall of Fame" der Viktoria hineinfräsen will ....

@ Grave: Dein Einwurf sehr fein ausgearbeitet und auf den Punkt gebracht!

21.11.2018 - 20:08 - Grave

@Bahnschranke
Ja, die Strafe ist hart, aber angemessen.
Ein Klüngelclub war Viktoria aber (leider) nie, im Gegenteil, im Klüngeln war Viktoria immer schlecht, selten dass die Stadt Köln mal was für die Viktoria gemacht hat. Die Schäl Sick wurde in Köln immer vernachlässigt.
Das "Modell Viktoria" mag nicht jedermanns Geschmack sein, vor allem wenn man kein Viktorianer ist ist das sogar nachvollziehbar, als Wattenscheid oder Fortuna Köln von ihren Mäzenen sogar bis in die Bundesliga gehievt wurden fand ich das auch nicht toll. Und Fußballverein als Aktiengesellschaft finde ich auch komisch. Und die Zeiten als ich andere Vereine sympathisch fand sind auch vorbei ;-) RWO, WSV, RWE, Alemannia, alles tolle Vereine, haben ja alle auch mal gute Zeiten mitgemacht in den letzten 30 Jahren, im Gegensatz zur Viktoria. Auch das ein Grund für eher bescheidene Zuschauerzahlen bei Viktoria.

21.11.2018 - 19:27 - goleo

Ich wundere mich hier über die Abhandlungen zum sogenannten Provokateur und quasi dem Aufruf zum Revanchefoul. Als Rechtfertigung eines Kopfstoßes. Alles klar. Das ist interessant. - Ich halte hier mal fest, dass Steinmetz wegen eines vermeintlichen Frustfouls ohne Verletzungsfolge, 4 Spiele gesperrt wurde. Meines Erachtens trifft er seinen Gegenspieler noch nicht einmal richtig, so dass alleine schon die Absicht mit 4 Sperren belegt wurde. Von daher ist die Sperre von Wunderlich nicht Mega, sondern angemessen. Kopfstoß ist schon unterste Schublade. Ein Spieler der halbwegs Grips in der Birne hat, sollte seine Nerven im Griff haben und sich zu so etwas nicht hinreißen lassen. Ansonsten muss er eben mit den Konsequenzen leben.

21.11.2018 - 15:59 - memax

@neigefraiche:

"Aus der Sperre von 10 Wochen schlussfolgere ich, dass es weitaus effektiver ist, den Gegner nach Provokation nicht mit einer Kopfnuss leicht zu verletzen, sondern Ruhe zu bewahren, Zeit verstreichen zu lassen, bis in die Nachspielzeit zu warten, den Provokateur dann aus dem Spiel heraus in einen Zweikampf zu verwickeln und ihn so heftig zu erwischen, dass es maximal eine Verwarnung wegen groben Fouls zu erwarten gibt."

So und nicht anders macht das ein cleverer Spieler. Und in einer intakten Mannschaft übernehmen das ein oder zwei Mitspieler, dann besteht auch nicht die Gefahr, es als Revanchefoul auszulegen.

21.11.2018 - 13:17 - neigefraiche

Die Rivalität zur Viktoria ist so groß, dass die festgelegte Sperre für manche zu kurz erscheinen möge. Ich selbst halte sie für mega. Wie an anderer Stelle schon ausführlich deutlich gemacht, kommt mir die Relation der Sperre zum Provokateur zu hoch vor. Da der Verler Acquistapace ohne Strafe davonkommt, hätten 4 bis 6 Spiele mehr als ausgereicht. Auch die Sperre im damaligen Relegationsspiel ging einer Provokation seitens des Jenaers aus, was ebenfalls hätte geahndet werden müssen. MW ist in der Tat Wiederholungstäter, aber, ebenfalls schon erwähnt, seit 17 Monaten straffrei, und davor weitere 43 Monate. Auch sein "Resozialisierungsversuch" über eine längere Zeit sollte im Strafmaß Berücksichtigung finden.

Aus der Sperre von 10 Wochen schlussfolgere ich, dass es weitaus effektiver ist, den Gegner nach Provokation nicht mit einer Kopfnuss leicht zu verletzen, sondern Ruhe zu bewahren, Zeit verstreichen zu lassen, bis in die Nachspielzeit zu warten, den Provokateur dann aus dem Spiel heraus in einen Zweikampf zu verwickeln und ihn so heftig zu erwischen, dass es maximal eine Verwarnung wegen groben Fouls zu erwarten gibt. Dann käme der Provozierte deutlich besser weg, und der Provokateur erhielte seine "Strafe". Das mag unsportlich klingen, ist es auch, und vorsätzlich, doch der Provokateur entgeht somit nicht seiner gerechtfertigten Strafe, solange nicht, bis das Schiedsgericht derartige Aktionen vor Reaktionen mit einem angemessenen Strafmaß in Zukunft berücksichtigt.

Nichtsdestotrotz ist MW nach der Sperre in der Bringschuld – auf dem Platz und drumherum.

Zu den folgenden Spielen ohne MW. Es muss nicht nur Schnee sein, es dürfen auch Regenfälle ein, oder Frost, oder der BVB hat ein Wehwehchen, auf Grund dessen das Spiel seitens des Verbandes schon verschoben wird.

@ Burgsmüller: Anhand der Zuschauerzahlen muss man konstatieren, dass Viktoria deutlich beliebter in Köln ist, als du es gerne hättest. Im Vergleich der Saisons, in denen Viktoria UND Fortuna in der gleichen Liga spielten (nur dann macht ein direkter Vergleich Sinn), das waren bislang seit den 70er Jahren insgesamt 7 (!), konnte Viktoria ganze 6 Saisons die höheren Zuschauerzahlen für sich verbuchen, obwohl in der Mehrzahl der Saisons Fortuna die höheren (sportlichen) Ansprüche hatte. Lediglich in der Aufstiegssaison der Fortuna (2013/14) in Liga 3 hatte Viktoria im Schnitt rund 600 Zuschauer weniger.

21.11.2018 - 13:04 - Bahnschranke

Ich bin kein Freund von dem Modell "Viktoria" und ja, ich finde den Verein mega-unsympathisch. Ich habe leider keinen Einfluss darauf, ob der Klüngel-Club jetzt aufsteigt, oder in die Versenkung rutscht. Zu Wunderlich ... die Sperre ist angemessen und weitere Diskussionen sind Schall und Rauch.
Was aber viel schlimmer ist, und da hat Burgsmüller recht, der Kölner Karnevalsverein braucht den Wunderlich nicht mehr zwingend. Die sind stark genug um so durch die Liga zu rutschen.

21.11.2018 - 12:52 - Wunderhase

@Burgsmüller
Schlecht informiert, Kenntnisstand 1950.Wernze macht schon lange nichts mehr beim FC. Er bekennt sich lediglich als FC Fan.

21.11.2018 - 12:05 - Burgsmüller

@Wunderhase: Wernze ist auch beim FC aktiv, sehr aktiv sogar. Der wird kaum eine Viktoria, nicht gerade der beliebteste Verein in Köln (was selbst anhand der mauen Zuschauerzahlen nur unzureichend deutlich wird), in einem Groschengrab wie der Dritten Liga länger als max. zwei Jahre unterstützen. Für einen Aufstieg - und darauf bezog ich mich - in die 2. Liga fehlt es diesem Verein an allem. Liga 3 ist für die Viktoria schon ein "Halleluja ohne vier Fäuste". Daher verstehe ich diese Ambitionen Richtung Liga 3 nicht, denn nur für einen Plan Richtung 2. Liga macht so ein Mäzen-Engagement überhaupt Sinn. Zu Wunderlich: 10 Pflichtspiele wären sicher angemessen gewesen, denn er ist ein Wiederholungstäter. Aber auch ohne ihn spielen die Kölner ihren Stiefel ohne großes Aufsehen runter. Das ist eine völlig andere Spielzeit als die letzte, als der KFC der große Konkurrent war. Und der Kader der Kölner wird erst noch richtig zum Zuge kommen, wenn die Verletzten alle zurück sind. Wunderlich brauchen die dieses Jahr weit weniger als noch im letzten, zudem der längst nicht mehr die tragende Rolle spielt - da gibt es (bald) genug spielstarke Alternativen. @Hotte: Ich wünsche dir den Aufstieg, denn du hast lange genug darauf gewartet. Und da u.a. RWE einfach zu blöd ist (zu den anderen Gurken in dieser Liga schweige man besser), wird´s ein lockerer Spaziergang. Ihr könnt euch nur selbst und größtmöglicher Dämlichkeit "verhindern" ... aber selbst dann sind die anderen sicher noch dämlicher :-)

20.11.2018 - 21:11 - Grave

Also, Mike Wunderlich hatte sich nicht im Griff, für einen Kopfstoß muss es eine harte Strafe geben, und die hat es gegeben. Dass Fans der Konkurrenz gerne eine noch härtere, vielleicht sogar schon eine absurde Strafe gesehen hätten ist auch klar. Als Laux vom 1.FC Köln II mal einen Viktorianer mit 15 Meter Anlauf von der Seite angegrätscht und dabei ein Bein zertrümmert hat hätten wir auch gerne lieber eine härtere Strafe als Gelb gesehen - aber wir wissen ja, der Verband...

20.11.2018 - 19:00 - Frömberg6

@siggi: mehr als! Wann soll das gewesen sein?

20.11.2018 - 18:51 - Hotteköln

@Frankyboy51:
Deine Kommentare bei RS nicht nur zu unserem Verein sind mittlerweile nicht mehr gefürchtet sondern zu Lachnummer verkommen. Etwas mehr Sachlichkeit wurde dich evtl. rehabilitieren. Aber da sehe ich schwarz.

20.11.2018 - 18:46 - Hotteköln

@Steini: Nenn mir mal ein Beispiel für einen Spieler (auch Wiederholungstäter) der 10 Spiele Sperre bekommen hat. Er hat niemanden umgebracht und niemandem das Bein gebrochen oder einen Kreuzbandriss absichtlich zugefügt.
Bitte mal Ball flach halten. Danke

20.11.2018 - 18:41 - Hotteköln

Hallo in die Runde. Kann den Unmut mancher Leser verstehen. Aber nicht die blöden Kommentare dazu. Die Strafe ist nicht milde ausgefallen. Auch das ist festzustellen. Hier wird meiner Meinung nach wieder mal zu sehr gegen uns geschossen. Viel auch aus Neid. Da bleibt die Sachlichkeit schon mal auf der Strecke.

20.11.2018 - 18:32 - Hotteköln

@Rattenfänger: Hoffe die Redaktion handelt und löscht deinen Kommentar.

20.11.2018 - 16:27 - Schäl Sick

Wenn es am 1. Dezember schneit könnte ich mir gut vorstellen, dass das Spiel gegen Dortmund ausfällt. :)

20.11.2018 - 15:12 - joodenaach

Falls kein Spiel mehr ausfällt hat Mike Wunderlich eine Sperre von acht Spielen bekommen.
Vier Spiele die bis zur Verhandlung angefallen sind und die restlichen vier bis zur Winterpause.

20.11.2018 - 14:14 - Baggermax

10 Wochen, kurz vor der Winterpause. Das Urteil ist eine Lachnummer.

20.11.2018 - 13:19 - @Jane

@ Burgsmüller
Mit dem Quatsch, den Du da schreibst, beschmutzt Du gleichzeitig den Namen meines absoluten Idols ! Such Dir gefälligst einen anderen Usernamen ! Wie wär`s mit Dünnpfiff !

20.11.2018 - 13:00 - Rattenfänger

Dieser Kommentar wurde entfernt.

20.11.2018 - 12:26 - siggi33

Die Kölner hatten schon einmal einen hohen Vorsprung und haben es vergeigt.Damals sogar mehr wie 8 Punkte.Und wunderlich ist sowieso gestört.schon persönlich erlebt was das für eine Lachtaube ist.

20.11.2018 - 12:24 - Wunderhase

@simsalabim
Bezüglich der Sperre gebe ich dir vollkommen recht.
@Burgsmüller
Viktoria und wirtschaftlich in der 3.Liga nicht überleben ist gelinde gesagt ein Scherz. Mit Wernze hat Viktoria mehr finanzielles Potential, wie jeder andere 3. Ligist.

20.11.2018 - 12:15 - Steini77

10 Wochen bis zum 4 Jan. 2019? WoW, hat die Spruchkammer mal bedacht das ab dem 16 Dezember Winterpause ist in der Weststaffel? Dazu kommt eine längere Pause wegen Forst usw... also hätte die Ruhig mal 10 Spiele machen können als Wiederholungstäter. So bekommt er 3 Wochen Sperre in seiner Urlaubszeit...toll. Der Verband ist ein Witz. Aber evtl geht der Viki ja bis dahin der Arsch auf Grundeis, 9 Punkte gibt es noch zu vergeben...mal sehen.
Schön wäre wenn er in seinem ersten Spiel in Jahr 2019 an den richtigen kommt und direkt wieder ausrastet. :D ...hätte was...

20.11.2018 - 12:09 - Frankiboy51

Wo ist das eine Mega-Strafe ?
6 Spiele Sperre für einen Wiederholungstäter eines nicht sozialen Straftäters in Türstehermanier.
Bisher gab es 4 Spieltage für ein Dußelfoul.
Ich erwartete nicht ein augenwischendes 10 Wochen Sonderurlaub sondern mindestens ein 1/4 Jahr.
So habe ich den Eindruck, Verband und Spruchkammer möchten sich mit dem VK nicht mehr befaßen und loben sie, zwangsläufig, nach oben, in die 3.Liga aus.

20.11.2018 - 12:00 - simsalabim

Das ist in meinen Augen noch zu wenig. MW müsste 10 Spiele gesperrt werden. Drei Spiele im ersten Halbjahr der Hinrunde nur gespielt und das, bei dem Gehalt. Jeder andere Spieler wäre längst schon entlassen worden. Aber die Wunderlichs haben bei der Viktoria Narrenfreiheit. In der 3. Liga wird er sich solche Ausraster nicht erlauben können. Da schaut dann ein Millionenpublikum zu. Das würde den Namen VK noch mehr in die negativen Schlagzeilen transportieren.

20.11.2018 - 11:39 - rwekatavata1

Oh Oh
Wo hat er das den her, der Vati hat´s auch noch, evtl von der Mutti !!!???
Fussball gut Dizplin 6 !... setzen !!

Nur der RWEEE

20.11.2018 - 11:38 - Burgsmüller

Schon sehr verWunderlich, was der sich für Ausraster erlaubt. Aber dass Viktoria durch diese den Aufstieg riskiert, glaube ich kaum. Die Liga war noch nie so schwach wie diese Saison, oder sollte man "ausgeglichen" sagen? Die Kölner haben satte acht Punkte Vorsprung, und weder der BVB II, noch RWO oder andere sind in der Lage, die kleinen Aussetzer der Viktoria auszunutzen. das wird ein glatter Durchmarsch in Liga 3. Nur dann ist Feierabend, Schluss mit lustig. Dort zu überleben, wird wahrscheinlich kaum möglich sein, denn weiter rauf ist geradezu unmöglich, weil das finanziell nicht machbar sein wird.

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