09.10.2018

Neuer Beirat

RWO setzt Zeichen

Foto: Rot-Weiß Oberhausen

In sportlicher Hinsicht läuft es bei Rot-Weiß Oberhausen derzeit alles andere als rund. Da kommen gute Nachrichten aus anderen Bereichen gerade recht: Ein neuer Beirat aus Vertretern der regionalen Wirtschaft soll neue Ideen, Kontakte und nicht zuletzt wirtschaftliche Power liefern.

Vorsitzender des neuen Gremiums ist der Oberhausener Finanzmakler und Vermögensverwalter Stefan Schumacher. Mit ihm an Bord sind weitere bekannte Köpfe der regionalen und lokalen Wirtschaft wie CentrO-Chef Markus Remark, der Vorstand der Sparkasse Oberhausen Oliver Mebus, der ehemalige RWO-Zweitligaprofi und Immobilienmanager Carsten Marquardt, Steuerberater Oliver Kilian, Rechtsanwalt Dirk Buttler sowie der Essener Unternehmensberater Christof Schössler.


„Alle Kollegen vereint die Motivation, RWO mittelfristig wieder zu einer wirklich ambitionierten Marke auf der Fußball-Landkarte zu machen“, erklärt Beirats-Chef Stefan Schumacher. Erreichen will der Beirat dieses ambitionierte Ziel mit verschiedenen Ansätzen. was auch die sehr heterogene Zusammenstellung des Gremiums widerspiegele, so der Finanzexperte weiter. Schumacher ist überzeugt: „Mit diesem Team setzen wir Zeichen!“

„Mehr Köpfe bedeuten einfach mehr Power!“

RWO-Vorstand Hajo Sommers begrüßt die Initiative. „Mehr Köpfe bedeuten einfach mehr Power!“ Und die kann RWO derweil wirklich nur zu gut gebrauchen,  steht der Klub doch derzeit nur im Tabellenmittelfeld - zu wenig für den Traditionsverein, dessen erklärtes Ziel es ist, die Niederungen der Viertklassigkeit mittelfristig und auf Dauer wieder nach oben zu verlassen. 

„Das geht jedoch nur auf Basis eines soliden Fünfklangs von ordentlichen Finanzen, moderner Organisationsstruktur, untadeligem Ruf, kreativer, glaubwürdiger, alleinstellender Positionierung und sportlicher Nachhaltigkeit. Genau darauf ist die Arbeit des Beirats ausgerichtet“, erklärt Stefan Schumacher weiter. „Wir wollen den Vorstand unterstützen, frische Impulse setzen und immer wieder Handlungsoptionen aufzeigen!“

"RWO kann mehr!"

Viel Potenzial im Verein sieht auch Christof Schössler: "RWO kann mehr!", findet der Unternehmensberater, der sich seit Beginn der Saison 2017/2018 um die Akquisition neuer Wirtschaftspartner für den Verein kümmert. Auf Dauer sei die Regionalliga "ganz sicher nicht die sportliche Messlatte". Definitiv habe der Klub das "Zeug und Umfeld für Liga drei und Liga zwei". Dabei denkt Schössler jedoch nicht an ein "schneidiges Zwei-Jahres-Projekt", sondern will "Schritt für Schritt" vorgehen.

Als "echts Aushängeschild für die Stadt" bezeichnet Sparkassenchef Oliver Mebus den Traditionsklub. Allerdings könnte dieses Aushängeschilld laut Mebus durchaus einen neuen Anstrich vertragen: "In der Stadt Oberhausen gibt es nach meiner Beobachtung durchaus viele Fürsprecher für den Verein, die wir aber wieder enger binden müssen." 

Mit Carsten Marquardt ist auch ein ehemaliger RWO-Profi im Beirat vertreten. Aufgrund seiner persönlichen Verbundenheit mit Klub und Heimatstadt verspüre Marquardt, der heute als Immobilienmakler tätig ist, "große Lust auf dieses Engagement". 

Große Ambitionen also beim Oberhausener Traditionsklub. Die nächste Gelegenheit, auch sportlich wieder in die Bahn zu kommen, hat RWO am kommenden Samstag. Dann sind die Kleeblätter um 14 Uhr zu Gast bei der Zweitvertretung des 1. FC Köln. 

Kommentieren

12.10.2018 - 17:55 - RWO-Oldie

@rwe-ler hier: Vor einigen Jahren habt ihr auch über den Zuschauerschnitt von Sandhausen, Paderborn, Heidenheim, Sonnenhof-Großaspach, Lotte und Fortuna Köln gelacht. Und trotz ihres lächerlichen Zuschauerschnitts haben sie es geschafft dem großen RWE zu enteilen. Da RWO schon seit Jahren sportlich besser performt als RWE würde es nicht wundern, dass wir trotz geringer Fanbase doch eher in einer höheren Liga spielen als der Zuschauserkrösus. Wer weiß. Wer zuletzt lacht ....

11.10.2018 - 11:34 - Frankiboy51

# Ohduschönerr.. Ab jetzt braucht man nur noch auf den Bericht verweisen. "...der beim Reisesender sonnenklar.TV arbeitet und für jede dort gebuchte Reise eine VIP-Karte für ein RWE-Heimspiel dazu packt,,," Die gemeldeten Zuschauerkarten sind so erklärlich.

11.10.2018 - 09:07 - Du schöner RWE

@frankiboy51, was für ein Blödsinn.

10.10.2018 - 22:22 - Frankiboy51

Einwohner 31.12.2017 >> Zuschauer im Stadion. ....................................................................................................... Essen (Stadt) 583.393 Einw.... RWEs 8000 gemeldete Zuschauer entspricht 1,37 Prozent >......... ...............Oberhausen (Stadt) 211.422 Einw. .. RWO 2000 zahlende Zuschauer entspricht 0,95 Prozent >................................... Alternativ melden wir beim nächsten mal einfach 800 ausgegebene Karten mehr.

10.10.2018 - 18:49 - Du schöner RWE

Die Gegner und Ihr machen uns immer zum großen RWE (Tollste Spiel, toller Verein, gehört nicht in die 4. Liga, ). Ihr gehört mit euren nicht mal 2000 Zuschauern genau in diese Liga, zumal sich bei Euch auch einige Schalker tummeln, die keinen Platz im Schalker Stadion finden. Zuschauermäßig seid ihr auf bemerkenswert niedrigen Niveau und Steigerung sind bei Euch nur in ganz kleinen Schritten nach längeren Erfolgsphasen notwendig. Und ja, wir erfüllen seid vielen Jahren nie die Erwaartungen aber trotzdem ist nach kurzer erfolgreicher Zeit sofort die Zuschauerzahl signifikant höger, dass sind absolut Fakten. Ihr seid ein absoluter Zuschauerzwerg, ein fach nur erbärmlich Eure Fanbase, da hat der Verin RWO wahrlich mehr verdient. Und wie sollen da Sponsoren angezogen werden (außer selbstänige Immobilienberater, Steuerberater oder die üblichen Verdächtigen. Ihr seid absolut am Limit, mehr geht nicht, ein Nullwachstumverein, ein lebloser Traditionsverein.

10.10.2018 - 16:55 - franzwirtz

„Heiliger Strohsack“ ... - „Das geht jedoch nur auf Basis eines soliden Fünfklangs von ordentlichen Finanzen, moderner Organisationsstruktur, untadeligem Ruf, kreativer, glaubwürdiger, alleinstellender Positionierung und sportlicher Nachhaltigkeit. Genau darauf ist die Arbeit des Beirats ausgerichtet“, erklärt Stefan Schumacher weiter. „Wir wollen den Vorstand unterstützen, frische Impulse setzen und immer wieder Handlungsoptionen aufzeigen!“ - Immerhin erwartet den Klub eine finanzielle Anschub-Hilfe in Form eines prall gefüllten Phrasenschweins.

10.10.2018 - 15:20 - fender65

@red-lumpi "...der große Club Rot-Weiß Essen...?" Lies mal in den Statistiken nach, in den letzten 25 Jahren war der erfolgreiche RWO immer besser plaziert oder sogar Ligen höher als der selbst beweihräuchernde Club aus Essen. Von Konkurrenz ist daher keine Rede, und komm mir jetzt nicht wieder mit eurem Zuschauervergleich, wie man sieht bringt es ja eh nichts bzw. kann euer Management mit den Whnsinnszuschauereinnahmen anscheinend nicht wirtschaften. Essen war schon immer der beste Verein wenn es darum ging, Geld zu verbrennen...

10.10.2018 - 10:14 - westkurver

Versuch macht klug. Diese Initiative ist begrüßenswert. Mit Welling hat RWE ja auch verschiedene kleine Geldsäckchen `generiert`. Und wirklich, hat RWO eine allein der 3. Liga würdigen Fangemeinde? Schon eher RWE und da klappt es auch nicht richtig wie gewünscht. So ist es jetzt im Fußball. Haste keine Kopekenesel oder ein Meer von Rindfleischbrause im Rücken wirds sehr, sehr schwer.

10.10.2018 - 09:57 - jendrny

Man würde es ihnen ja gönnen. Aber um die Beispiele von in die 4. oder 5. Liga abgestürzte "Traditionsvereine" aufzuzählen, die dann irgendwann wieder oben waren, braucht man nicht mal eine Hand. Das Ruhrgebiet ist voll von Beispielen, wo es dann eher in die andere Richtung gegangen ist.

10.10.2018 - 09:08 - maxi-muck

In Oberhausen gibt es mehr Menschen mit einer Schalke Dauerkarte als es Zuschauer bei RWO gibt. Ich find das Engagement von Hajo Sommers Klasse und die Idee des Beirates ist gut. Doch leider kommen auch in der dritten Liga nicht mehr als 2-3000 Zuschauer ins Stadio. Das ist leider so.....

10.10.2018 - 07:56 - Red-lumpi

@- Frankiboy51.....Seit wann ist oberhaußen Konkurrent für den großen Club Rot- Weiss Essen...?.....

10.10.2018 - 01:34 - Frankiboy51

Klasse von meinem Verein. Leider finde ich nicht den Autor dieser guten Nachricht. Ist das Standard bei Konkurrenz des glorreichen RWEs ?

09.10.2018 - 23:52 - Beastmode

@Red-lumpi, ich zitiere mal weiter " Dabei denkt man nicht an ein schneidiges Zwei Jahres-Projekt sondern will Schritt für Schritt vorgehen " Ich finde den neuen Wirtschaft Beirat erst ein mal als einen guten Weg in die richtige Richtung und denke wenn sich der Erfolg einstellen sollte, das auch wieder mehr Zuschauer den Weg ins Stadion finden. Es gibt da einen Verein der hat ein Zuschauer Schnitt von über 8K und ein " Hoch 3 " Projekt ausgerufen und spielt trotzdem in Liga 4 nur eine Nebenrolle. auch .....muhahaha........

09.10.2018 - 21:23 - Red-lumpi

Definitiv habe der Klub das "Zeug und Umfeld für Liga drei und Liga zwei"......Ja nee is klar, mit 1500 Zuschauern im Schnitt...muhahaha..........so ein Klümpchenverein....!!!

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