09.07.2018

ETB

Kapitän Michalsky gibt Comeback nach langer Pause

Foto: Thorsten Tillmann

In der Partie des Oberligisten ETB Schwarz-Weiß Essen gegen den Regionalligisten Rot-Weiss Essen kam der ETB-Kapitän erstmals wieder zum Einsatz.

Der ETB Schwarz-Weiß Essen musste aufgrund einer Achillessehnenverletzung ein halbes Jahr auf seinen Kapitän Sebastian Michalsky verzichten. Im Spiel gegen RWE wurde er in der 81. Spielminute eingewechselt. RevierSport sprach nach dem Spiel mit ihm über seine schwere Zeit.

Sebastian Michalsky, Sie haben nach Ihrer Verletzung erstmals wieder auf dem Platz gestanden. Was war das für ein Gefühl?
Es war ein schönes Gefühl wieder mitwirken zu können. Ich bin froh wieder da zu sein. Grundsätzlich ist es schön, dass ich alles ohne Schmerzen belasten kann.

Lief das Spiel gegen den Regionalligisten zufriedenstellend?
Nein, ich kann mit der Leistung nicht zufrieden sein. Wir haben uns mehr erhofft. Gerade in der Defensive wollten wir kompakt stehen und dann sind vier Gegentore zu viel. In dem Test war RWE bissiger als wir, sodass sie auch in dieser Höhe verdient gewonnen haben.

Eine Verletzung belastet einen Spieler immer auch mental. Gab es Peronen, die Sie unterstützt haben?
Nach meiner Verletzung habe ich kurz überlegt, ob ich überhaupt weitermachen soll. Allerdings habe ich auch schnell festgestellt, dass ich noch immer Lust auf Fußball habe. Während meiner Verletzungspause hat mich besonders meine Familie unterstützt. Es ist eine harte Zeit gewesen und ich bin meiner Familie dankbar, dass sie mich unterstützt hat.

Gegen Rot-Weiss Essen durften Sie knapp zehn Minuten spielen. Wann sehen Sie sich wieder in der Startelf?
Es ist geplant, dass ich beim Testspiel am 21. Juli gegen den FC Schalke wieder von Anfang an auf dem Platz stehe. Dieses Spiel hat mir in meiner Auszeit auch sehr geholfen. Es ist ein Ansporn für mich gewesen gegen den Bundesligisten auf dem Platz zu stehen. Ob es dann für 90 Minuten reicht, das wird sich zeigen.

Die Mannschaft erreichte im letzten Jahr Platz sechs, was trauen Sie dem Verein in der Oberliga-Saison 18/19 zu?
Generell traue ich der Mannschaft viel zu. Trotzdem kann ich es in diesem Jahr schwer einschätzen, welche Platzierung am Ende dabei herumkommt. Die Liga ist verrückt, es gibt keinen großen Aufstiegsfavoriten und auch keine vier Abstiegskandidaten. Es kann alle passieren und wir müssen schauen, wie es läuft. Wenn wir eine Serie starten, dann ist sicherlich viel möglich.

Autor: Aaron Kahnert

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