23.05.2018

Schalke-Jugend

Leroy Sanés Bruder bleibt vom Pech verfolgt

Foto: Schalke 04

Leroy, der zweitälteste der drei Sané-Brüder, ist vor kurzem mit Manchester City englischer Meister geworden. Sidi, der jüngste der Sané-Brüder, bleibt hingegen vom Pech verfolgt.

Der Spieler der Schalker U15 hat sich erneut schwer verletzt. „Er lässt in seinen jungen Jahren leider keine Verletzung aus“, sagt sein Trainer Willi Landgraf mit einer Mischung aus Sarkasmus, Betroffenheit und Verzweiflung.

Sidi Sané war nach Wachstumsproblemen und einem Kreuzbandriss wieder soweit, dass er nach einer etwa zweijährigen Pause erstmals wieder von Anfang an in einem Pflichtspiel mitwirken konnte. Dass diese Partie beim VfL Bochum mit 0:2 verloren ging, schmerzte Willi Landgraf. Aber noch bitterer war für ihn, als er einen Tag danach von der ehemaligen deutschen Rhythmischen Sportgymnastin Regina Weber-Sané informiert wurde, dass sich ihr Sohn Sidi während des Spiels einen Armbruch zugezogen hat. „Ein glatter Bruch“, wie Willi Landgraf hinzufügt.

Vor sieben Jahren nach Schalke
Für den 15-Jährigen ist die Saison somit bereits wieder zu Ende - just zu jenem Zeitpunkt, als sie gerade erst so richtig begonnen hatte. „Er bleibt unser Pechvogel“, sagt Willi Landgraf über den Deutsch-Franzosen, der vor sieben Jahren von Bayer 04 Leverkusen nach Schalke gewechselt ist. Befürchtungen, dass er von den Königsblauen nicht in die U16 übernommen wird, braucht Sidi Sané nicht zu haben. Denn Willi Landgraf sagt auch: „Sidi bleibt bei uns. Er bringt Potenzial mit, das andere nicht haben.“ Dass Sidi Sané vor allem über eine enorme Grundschnelligkeit verfügt, überrascht bei Souleymane Sané als Vater und Leroy Sané als Bruder nicht besonders.

Vor dem nächsten Sprint muss Sidi Sané aber erst einmal wieder richtig gesund werden. In der kommenden Saison will er dann endlich wieder durchstarten – in der Hoffnung, über einen längeren Zeitraum von Verletzungen verschont zu bleiben.

Autor: WAZ

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11.08.2018 - 18:09 - Gutessen

Manchmal ist das so in den jungen Jahren, aber das geht auch vorbei und dann kommt die große Zeit.

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