13.12.2017

Schalke-Spieler Breel Embolo

"Es machen sich alle Sorgen"

Foto: firo

Schalkes Stürmer Breel Embolo hat über seine Verletzung und seine Rückkehr auf den Platz gesprochen.

Am Samstag beim 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach stand Schalke-Spieler Breel Embolo in der Startelf, nun hat er im Interview mit dem Schweizer Nachrichtenportal "20 Minuten" über seine lange Verletzung gesprochen. "Es geht für mich jetzt darum, die Verletzung aus den Köpfen der Leute – und auch aus meinem – zu kriegen", meint Embolo darin, "wenn ich auf dem Platz bin, versuche ich, wieder Spaß zu haben."

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Am 15. Oktober 2016 zertrümmerte der Augsburger Konstantinos Stafylidis mit einem brutalen Foul das Sprunggelenk von Embolo, seitdem gehört die schwere Verletzung zu dem Leben des Schweizers. "Es ist natürlich ein riesiges Thema. Die Fans, das Trainerteam, der Sportchef, die Mitspieler: Es machen sich alle Sorgen und das hört nicht einfach so auf. Jeder nimmt Rücksicht auf mich", erklärt er. Diese Sorgen brauche es allerdings nicht, aber "es zeigt mir, dass man an mich glaubt und man mich weiterbringen will. Ich bin nun einmal erst 20 und hoffe, noch lange Fußball spielen zu können".

Schalke-Fans motivieren Embolo

Schalke empfindet Embolo als Emotionen pur. "Als ich aus Basel wegging, habe ich mir einen solchen Club gewünscht. Wenn man jung ist, träumt man davon, vor derart vielen Fans spielen zu dürfen. Ich wähnte mich schon im Joggeli im siebten Himmel, als ich vor 36.000 Zuschauern spielen durfte", sagt der 20-Jährige und ergänzt: "Und dann bist du auf Schalke und erlebst fast das Doppelte – und das bei jedem Spiel. Das ist nicht selbstverständlich und wunderschön. Es motiviert dich und gibt dir Kraft."

Druck spürt Embolo überall - nicht nur auf dem Platz

Die Zuschauermassen erhöhen für ihm aber nicht den Druck, denn: "Druck spürst du überall. Ich kann nur für mich sprechen: Ich habe mich auch nicht gut gefühlt, als ich während meiner Lehre etwas schlecht gemacht habe. Auf dem Platz ist es dasselbe. Ich bin alt genug und brauche keine Menschen, die mir das sagen. Zudem habe ich ein Trainerteam und einen Staff, die den Fußball verstehen und über viel Wissen verfügen. Sie geben mir Aufgaben und verlangen Feuer auf dem Platz. Wenn du das alles erledigst, dann weißt du das selbst. Und wenn nicht, dann auch."

Autor: las

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