20.04.2017

RWO

Abwehrtalent Steurer auf dem Zettel des BVB

Foto: Micha Korb

Vor einer Woche hat Rot-Weiß Oberhausen den ersten Neuzugang für die neue Saison präsentiert. Abwehrspieler Jannik Löhden könnte als Ersatz für Oliver Steurer kommen.

Seit mehreren Wochen bemüht sich RWO um den Verbleib seines Abwehrtalents [person=9243]Oliver Steurer[/person]. Der 22-jährige Innenverteidiger hat sich an der Seite von [person=6743]Kai Nakowitsch[/person] zu einem Leistungsträger der besten Rückrunden-Mannschaft gemausert. Nach der 0:5-Pleite in Wattenscheid beorderte ihn Mike Terranova ins Abwehrzentrum. Seitdem hat er alle Spiele über die volle Distanz absolviert. Und das auf äußerst überzeugende Art und Weise.

Doch der Durchbruch des 1,90 Meter großen Abwehrspielers hat aus Oberhausener Sicht eine Kehrseite. Steurer, der im Sommer 2015 vom Oberligisten ETB SW Essen zu den Kleeblättern wechselte, wird den Verein im Sommer mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen. Zu groß und namhaft ist die Konkurrenz für den schnellen Defensivspezialisten. Dazu zählt auch der letzte Gegner der Rot-Weißen. Nach RevierSport-Informationen hat die U23 von Borussia Dortmund großes Interesse am gebürtigen Gelsenkirchener. Am Mittwochabend konnten sich die BVB-Scouts im direkten Duell von den Stärken Steurers überzeugen. Gegen das Dortmunder Supertalent [person=34520]Alexander Isak[/person] wusste er genau wie sein Nebenmann Kai Nakowitsch zu gefallen.

2,01-Meter-Riese Löhden soll Steurer ersetzen

Neben dem BVB bekundet auch Zweitligist Greuther Fürth Interesse an Steurer. RWO dürfte sich wohl damit abgefunden haben, dass der Senkrechtstarter nicht über die Saison hinaus zu halten sein wird. Ein Indiz dafür dürfte die Verpflichtung des Aacheners [person=12371]Jannik Löhden[/person] sein. Der 27-jährige Kopfballspezialist gehört seit Jahren zu den besten Innenverteidigern der Regionalliga West. Nach der Insolvenz der Alemannia sucht er im Ruhrgebiet eine neue Herausforderung. Angesichts des drohenden Steurer-Abgangs musste RWO in diesem Fall nicht lange überlegen.

Autor: Martin Herms

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