11.03.2015

VfB Homberg

Abel geht - Nachfolger steht fest

Ja, der VfB ist der etwas andere Verein. Aber auch in Homberg müssen irgendwann mal Entscheidungen getroffen werden, die dann doch wieder an das normale Alltagsgeschäft erinnern.

Nun also auch bei den Schwarz-Gelben, die nach dem sportlichen Tiefflug bereits mit eineinhalb Beinen in der Landesliga stehen. Anders als bei anderen Klubs ist aber, dass Coach Günter Abel nicht hastig entlassen wird. Trotzdem sind die Tage des Oberhauseners im PCC-Stadion gezählt.

„Wir haben Günter mitgeteilt, dass wir seinen Vertrag am 30. Juni beenden werden“, verkündet VfB-Präsident Thomas Bungart den einstimmigen Vorstandsbeschluss: „Wir müssen die zweigleisigen Planungen für die neue Saison aufnehmen und können uns nicht vor der Möglichkeit eines Abstiegs verschließen. Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, die personelle Änderung vorzunehmen.“ Damit geht nach sechseinhalb Jahren Abels Ära in Homberg zu Ende.

Bungart erklärt, warum es allerdings keinen sofortigen Wechsel geben wird: „Wir sind uns sicher, dass alle Verantwortlichen bis zum letzten Tag alles dafür unternehmen werden, den Abstieg noch zu verhindern – auch, oder vor allem Günter.“

Wer Abels Erbe antreten wird, steht auch schon fest: Stefan Janßen übernimmt die Mannschaft ligaunabhängig. Mit dem ehemaligen Coach des ETB Schwarz-Weiß setzen die Homberger erneut auf Kontinuität, denn Janßen gilt als zuverlässiger Arbeiter, der langfristig aufbauen möchte. „Ich kenne Stefan noch aus seinen Kindertagen, denn sein Vater war mein Trainer in der C-Jugend beim MSV“, erinnert sich Bungart: „Stefan ist als Mensch eine absolute Bombe. Auch wenn wir sportlich bislang nicht viel miteinander zu tun hatten, eilt ihm ein exzellenter Ruf voraus.“

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