18.03.2014

Spvgg. Erkenschwick

Stimberger melden nicht für Liga vier

Obwohl die Spvgg. Erkenschwick aus sportlicher Sicht gute Aussichten auf einen Regionalliga-Aufstieg hätte, entschied der Verein nun, keine Lizenz zu beantragen.

Der Verein hat die eigenen Möglichkeiten zuvor ausführlich geprüft. Der 2. Vorsitzende Michael Bröhl verrät, warum sich der Vorstand gegen die Beantragung der Lizenz entschied: "Der Verein ist im Moment einfach noch nicht so weit. Noch wäre die Regionalliga für uns ein zu großes Wagnis. Ganz klar ist aber auch: dieses Thema ist aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Noch gehen wir aber erst einmal den Weg der Konsolidierung und der Vernunft."

Lesen Sie auch unseren Kommentar: Die Spvgg. hat richtig entschieden

Wie Pressesprecher Andreas Giehl wissen lässt, gäbe es nach wie vor Stimmen, die einem möglichen Aufstieg "extrem positiv" gegenüberständen, doch: "Es fehlte zuletzt ein eindeutiges Signal bzw. ein klares Votum im Gesamtverein, denn ein Regionalliga-Aufstieg macht aus Vereinssicht nur dann Sinn, wenn alle Abteilungen, alle Verantwortlichen sowie sämtliche handelnden Personen geschlossen hinter der Regionalliga stehen." Das ist in Erkenschwick nicht der Fall.

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Der Mannschaft wurde die Entscheidung am Montagabend endgültig mitgeteilt. „Die Jungs haben es gut aufgenommen und mit großem Verständnis auf die Nachricht reagiert. Sie werden die Saison vernünftig zu Ende spielen. Wir werden uns nicht verdächtig machen, Wettbewerbsverzerrung zu betreiben", ist sich Bröhl sicher.

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