Kreisliga A-Torfestivals

Zweimal 4:4 in Mülheim

10. März 2014, 15:52 Uhr

Insgesamt 38 Tore fielen am letzten Spieltag in der Kreisliga A 1 im Kreis Duisburg-Mülheim-Dinslaken. Insbesondere in Heißen und Heimaterde gab es einiges zu sehen.

RSV Mülheim - Duisburger SV 1900 II 4:4 (2:3)

Der überragende Mann im Duell des Tabellenzwölften gegen den Fünften war der DSV-Stürmer Osman Sahin, der sich für alle vier Tore seines Teams verantwortlich zeigte. Drei davon erzielte er im Rahmen eines lupenreinen Hattricks innerhalb von 13 Minuten und wandelte den frühen 0:1-Rückstand (Kevin Schrör, 6. Spielminute) in eine 3:1-Führung um. [person=14380]Pascal van Buer[/person] (35.) und [person=20163]Sener Uzun[/person] (65.) konnten für die Heißener zwischenzeitlich ausgleichen. In der 70.Minuten folgte dann Sahins vierter Treffer, welcher aber nicht zum Sieg reichte. Denn auch RSV-Stürmer Pascal van Buer hatte vor dem Spiel wohl ausreichend Zielwasser getrunken und traf kurz vor Schluss zum 4:4-Endstand. RSV-Trainer Matthias Hülsmann sah bei seiner Mannschaft "Charakterstärke und zu viele leichte Gegentore".

TSV Heimaterde - VfB Speldorf II 4:4 (0:3)

Ein noch kurioseres Spiel sahen die knapp 50 Zuschauer auf der Anlage des TSV Heimaterde. Die Zweitvertretung der Grün-Weißen führte durch Treffer von [person=5137]Semih Zorlu[/person] (18.), [person=11540]Nail Mazlumovski[/person] (20.), [person=8568]Gökhan Velioglu[/person] (28.) und Mohammed Mharchi (55.) bereits mit 4:0. Was dann passierte, konnte sich auch VfB II-Coach Nico Röpke nicht erklären: "Wir haben 60 Minuten lang toll gespielt, dann aber völlig den Faden verloren. Irgendwie haben wir im Kopf abgeschaltet."

Robert Steinberg brachte den TSV in der 59. und 74. Minute mit zwei Treffern wieder ran, Adam Korzicki erzielte in der 88. Spielminute den Anschlusstreffer. Abschließend war es Markus Waßer vorbehalten, in der Nachspielzeit den viel umjubelten und kaum noch für möglich gehaltenen Ausgleich zu erzielen. Heimaterde-Coach Ralf Zils zeigte sich nach Abpfiff entsprechend begeistert von der Moral seiner Mannschaft: "Chapeau und Hut ab. Die Truppe zeigte viel Moral und eine hohe läuferische Qualität. Hätten wir noch fünf Minuten weitergespielt, wäre das 5:4 wohl auch noch gefallen."

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