RWE - Auf Asche 5:2

Wrobel trotz Revanche sauer

Martin Herms
06. Juli 2012, 22:57 Uhr

Rot-Weiss Essen ist nach zwei sieglosen Duellen gegen die Auf Asche Top-Elf in die Erfolgsspur zurückkehrt und behielt gegen die Amateurauswahl mit 5:2 die Oberhand.

Vor 2600 Zuschauern im Sportpark „Am Hallo“ sah es lange nach einer weiteren Überraschung aus. Die Amateurkicker hielten die Begegnung über weite Strecken offen und drängten zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar auf den Führungstreffer. Markus Dymala, im Alltag Spielertrainer des Bezirksliga-Aufsteigers FC Kettwig 08, hatte für den Außenseiter in der 59. Minute das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte jedoch freistehend an RWE-Schlussmann Phillip Kunz. Der phasenweise uninspirierte Auftritt seiner Schützlinge brachte RWE-Coach Waldemar Wrobel auf die Palme: „Ich kann mit dieser Leistung überhaupt nicht zufrieden sein. Wir haben gegen eine Mannschaft, die in dieser Formation nur einmal zusammen trainiert hat, zwei Gegentore kassiert. Das Spiel war bis zur Schlussphase offen, weil wir viel zu wenig abgeliefert haben. Das war im Kollektiv eine schwache Vorstellung“, monierte Wrobel.

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Erst ein Elfmetertor von Vincent Wagner (64.), der als einer der wenigen Rot-Weissen Normalform erreichte, brach den Widerstand der Auf Asche-Truppe. Erneut Wagner (74.), Neuzugang Konstantin Sawin (78.) und Elvis Shala (84.) sorgten letztlich für klare Verhältnisse. Markus Dymala blieb der Ehrentreffer für den tapferen Außenseiter vorbehalten, der den Essener Vorzeigeklub erneut zu ärgern vermochte. Auf Asche-Trainer David Zundler konnte zufrieden bilanzieren: „Das Elfmetertor von Wagner war der Knackpunkt. Bis dato war das eine richtig gute Darbietung unserer Truppe. Die Jungs haben den Essener Amateurfußball sehr gut verkauft. Niemand sollte vergessen, dass wir nicht gegen irgendwen gespielt haben. Wir können erhobenen Hauptes nach Hause gehen.“

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In einem Punkt waren sich beide Parteien einig. Für den Essener Fußball war es erneut eine rundum gelungene Veranstaltung, die auch in Zukunft weitere Fortsetzungen finden wird. Das versichert zumindest RWE-Präsident Michael Welling: „An uns soll es sicher nicht scheitern. Wir sind sehr froh darüber, dass wir Rot-Weiss Essen bei diesem Event vertreten dürfen. Der Zuschauerzuspruch war wieder einzigartig und das Spiel war für alle Parteien sehr unterhaltsam. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr.“

Autor: Martin Herms

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