FC Schalke 04

Panders Wechsel nach Hannover nicht klar

14. Juni 2011, 22:19 Uhr

Christian Pander erhält keinen neuen Vertrag von Schalke 04. Der in verschiedenen Medien berichtete Wechsel zu Hannover 96 ist aber keineswegs sicher.

Christian Pander erhält keinen neuen Vertrag von Schalke 04. Der in verschiedenen Medien berichtete Wechsel zu Hannover 96 ist aber keineswegs sicher.

„Wir beschäftigen uns mit dem Spieler, mehr ist dazu momentan nicht zu sagen“, will 96-Manager Jörg Schmadtke nur das Interesse an dem Schalker bestätigen. „Es ist noch nichts unterschrieben“, nickt auch Pander.

Am Dienstag steckte ihm Heldt, dass es für ihn keine Zukunft in Gelsenkirchen gäbe. Pander hatte sich nach einem erneut durch Verletzungen verlorenem Jahr kaum Illusionen über einen Verbleib auf Schalke gemacht. „Es tut natürlich weh, Schalke nach so langer Zeit zu verlassen. Ich habe ja praktisch mein halbes Leben hier verbracht“, weiß der inzwischen 27-Jährige.

In der A-Jugend kam er von Preußen Münster nach Schalke. Als er 2004 in der Bundesliga debütierte, gehörte er zu den vielen „jungen Wilden“, die Ex-S04-Trainer Jupp Heynckes damals förderte.

Knapp ein Jahr später erhielt seine Karriere einen Dämpfer, der bis heute nicht verwunden ist. Als sich Pander am 7. April 2005 in Stuttgart das Knie verdrehte, besiegelte er bis heute ein Schicksal als Dauerpatient.

In Hannover würde er auf seinen Ex-Trainer Mirko Slomka treffen, die Niedersachsen sind aber nicht seine einzige Option. „Ich habe in den letzten Wochen mehrere Gespräche geführt, wollte aber abwarten, wie die Entscheidung auf Schalke ausfällt“, erklärt er. „Nun ist es wichtig für mich, einen Verein zu finden, der mir das Vertrauen schenkt.“

Pander zählte in den vergangenen Jahren zu den größten Pechvögeln der Königsblauen. In sieben Spielzeiten war der 27-Jährige wegen zahlreicher langwieriger Verletzungen lediglich auf 78 Bundesligaeinsätze gekommen. Auch in der vergangenen Serie reichte es für den Freistoßspezialisten lediglich zu vier Spielen für Schalke.

Nun muss wieder von vorn anfangen, dieses Gefühl kennt er zur Genüge. Jetzt muss er es in einer anderen Umgebung schaffen.

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