RWE - Fanvertreter im Aufsichtsrat

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Der Aktualität geschuldet erstmal meine Eindrücke vom KFC-Spiel:
Die erste HZ war wohl das Schlechteste, was ich von RWE seit ewigen Zeiten gesehen habe. Null Körpersprache, kein Zweikampfverhalten, Fehlpaßorgien und "null" Torgefahr.
Dazu ein -sorry Laletin- mangels Grundschnelligkeit stümperhaft verursachter Foulelfmeter und eine Teilnahmslosigkeit in der Abwehr vor dem 0:2, die an verfrühten Winterschlaf erinnerte.
Die taktische Marschroute war diesmal offensichtlich wieder ein 433, was die Mannschaft aber anscheinend überhaupt nicht spielen kann oder will. Gegen Aachen und Wiedenbrück wurde im 442 agiert, gegen OB war das nach 8 Minuten Makulatur, daher muß man das Ergebnis hier relativieren.
Für mich persönlich bleibt daher das Fazit nach 7 Spielen:
Wir sind im 4-4-2 besser aufgehoben !
Die 2. HZ zeigte das nach Koep und Lemke Einwechslung auch deutlich. Der KFC fand nicht mehr statt (tat er eigentlich in HZ 1 auch nicht, machte aber aus 1,5 Chancen 2 Tore) und wir hatten 20 gute Minuten, die zum verdienten Anschlußtreffer führten. Danach verkrampfte man aber zusehends wieder und erst ein "Gewaltakt" ermöglichte den späten Ausgleich.
Diese Leistung und dieses Ergebnis sind "zu wenig" für unsere Ansprüche, ebenso wie die Gesamtausbeute nach 7 Spieltagen mit 8 Punkten.

Ja, elsper, auch ich bin entäuscht über das in dieser Saison bisher Gesehene.
Und auch ich stelle mir die Frage, wie und wo man den Hebel ansetzen kann, damit uns "mehr" geboten wird.

Aber jetzt erstmal zur AR-Sitzung:
Fangen wir an mit 2 Gästen, die gegen 18.00 Uhr für eine halbe Stunde dazu gestoßen sind: Bastian Baldeau und Karsten Plewnia, als Mitglieder des Vorstandes der FFA stellten sich und die Arbeit der FFA den AR-Mitgliedern vor.
Weiteres Thema war natürlich der warme Geldsegen aus dem Özil-Transfer.
Hier besteht berechtigte Hoffnung, dass zumindest ein Teil der Gesamtsumme von ca. TEUR 950 (Transfer 1 und 2 zusammen) recht kurzfristig zur Verfügung steht. Das ergibt sich ganz einfach daraus, dass die eingeklagten Ansprüche gar nicht so hoch sind wie die o.g. Summe.
Auch wenn es noch nicht explizit diskutiert wurde, schließlich haben wir das Geld ja noch nicht:
Das Özil-Geld wird zum großen Teil in die Mannschaft investiert werden.
Natürlich stellt sich dann die Frage nach einem sinnvollen Zeitpunkt und der Verteilung der Gelder.
"Alles auf Rot" in einer Saison scheint für mich persönlich keine Variante. Scheitert man, hat man eventuell teure Spieler an der Backe. Da sollte man eher auf 2-3 Saisons verteilt das Geld investieren und so über einen längeren Zeitraum die Chancen erhöhen.

Auch das Thema "GVE" stand wieder auf der Tagesordnung. Nachdem es vor einigen Wochen ein kurzes mediales Aufflackern gab und man von Seiten RWE dachte, dass sich endlich etwas tut, ist man seitens der GVE/Politik offensichtlich wieder in den alten Trott zurückgefallen: Niemand fühlt sich seutens GVE/Stadt verantwortlich, hier mal endlich Fakten zu schaffen. Man kommt sich vor wie beim Anrennen gegen eine Gummiwand: Je mehr Schwung man holt, umso weiter prallt man ab.
Aber wir geben nicht auf und versuchen es weiter...irgendwann wird auch das Kapital abgeschlossen sein. Es ist nur extrem ärgerlich, weil es zeitliche Ressourcen im Vorstand bindet, die man anderweitig sicher sinnvoller einsetzen könnte.

Die sportliche Situation wurde natürlich auch beleuchtet und dies vorab:
Wir haben am letzten Dienstag nicht ansatzweise eine Trainer/sportlicher Leiter Diskussion geführt. Das mag jetzt viele "Kritiker" enttäuschen und eventuell im Vorwurf der Untätigkeit gipfeln, aber es sind die aktuellen Fakten zu dem Thema aus dem AR.
Aus meiner persönlichen Sicht will ich das auch begründen:
--Waldis und Damians Kredit, den Sie sich durch jahrelange, gute Arbeit aufgebaut haben ist noch nicht verspielt
-- Die Mannschaft hat teilweise in Spielphasen/Spielen erkennen lassen, dass sie eine gewisse Qualität besitzt
-- Durch Verletzungen kriegen wir insbesondere im Abwehrverbund keine Ruhe rein. Durch Rodenbergs Rückkehr (spätestens für Wattenscheid sollte er eine Option sein) könnte Besserung eintreten.
-- Offensiv waren wir vor dem OB-Spiel die torhungrigste Mannschaft der Liga...das scheint also nicht das Problem zu sein.
-- Die Einkaufspolitik war absolut in Ordnung. Spieler wie Langlitz, Wingerter und auch Knappmann wurden -eigentlich zurecht- als Verstärkungen abgefeiert, mit Soukou hat sich in der letzten Saison ein Avci-Ersatz selbst ins Gespräch gebracht, der nun ein halbes jahr ausfällt.
-- Wie sieht die Alternative aus und was bringt Sie uns in der laufenden Saison ? Ist ein anderer Trainer mit unserem Spielermaterial in der Lage, Köln und Lotte noch Paroli zu bieten ? Rechtfertigt das die Kosten eines Trainerwechsels ?

Ein Torwart wird bekanntlcih noch gesucht, weitere personelle Veränderung sind -auch da das Transferfenster zu ist und die Auswahl "nur" auf arbeitslose Profis beschränkt ist- aktuell nicht geplant.

Wenn es sportlich so gut liefe, wie finanziell (es werden dbzgl. kurzfristig noch 1-2 sehr positive Nachrichten kommuniziert werden) wären wir ernsthafte Konkurrenten für Lotte und die Viktoria. Aber dadurch schaffen wir zumindest die Basis, dies kurzfristig zu werden.

Wir müssen durch die sportlich Scheiße jetzt einfach durch und wir weden da durchkommen ! Und das hat nix mit Nibelungentreue und Tatenlosigkeit zu tun. Das ist aktuell immer noch meine feste Überzeugung !
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Zitat - geschrieben von entelippensDo

Der Aktualität geschuldet erstmal meine Eindrücke vom KFC-Spiel:
Die erste HZ war wohl das Schlechteste, was ich von RWE seit ewigen Zeiten gesehen habe. Null Körpersprache, kein Zweikampfverhalten, Fehlpaßorgien und "null" Torgefahr.
Dazu ein -sorry Laletin- mangels Grundschnelligkeit stümperhaft verursachter Foulelfmeter und eine Teilnahmslosigkeit in der Abwehr vor dem 0:2, die an verfrühten Winterschlaf erinnerte.
Die taktische Marschroute war diesmal offensichtlich wieder ein 433, was die Mannschaft aber anscheinend überhaupt nicht spielen kann oder will. Gegen Aachen und Wiedenbrück wurde im 442 agiert, gegen OB war das nach 8 Minuten Makulatur, daher muß man das Ergebnis hier relativieren.
Für mich persönlich bleibt daher das Fazit nach 7 Spielen:
Wir sind im 4-4-2 besser aufgehoben !
Die 2. HZ zeigte das nach Koep und Lemke Einwechslung auch deutlich. Der KFC fand nicht mehr statt (tat er eigentlich in HZ 1 auch nicht, machte aber aus 1,5 Chancen 2 Tore) und wir hatten 20 gute Minuten, die zum verdienten Anschlußtreffer führten. Danach verkrampfte man aber zusehends wieder und erst ein "Gewaltakt" ermöglichte den späten Ausgleich.
Diese Leistung und dieses Ergebnis sind "zu wenig" für unsere Ansprüche, ebenso wie die Gesamtausbeute nach 7 Spieltagen mit 8 Punkten.

Ja, elsper, auch ich bin entäuscht über das in dieser Saison bisher Gesehene.
Und auch ich stelle mir die Frage, wie und wo man den Hebel ansetzen kann, damit uns "mehr" geboten wird.

Aber jetzt erstmal zur AR-Sitzung:
Fangen wir an mit 2 Gästen, die gegen 18.00 Uhr für eine halbe Stunde dazu gestoßen sind: Bastian Baldeau und Karsten Plewnia, als Mitglieder des Vorstandes der FFA stellten sich und die Arbeit der FFA den AR-Mitgliedern vor.
Weiteres Thema war natürlich der warme Geldsegen aus dem Özil-Transfer.
Hier besteht berechtigte Hoffnung, dass zumindest ein Teil der Gesamtsumme von ca. TEUR 950 (Transfer 1 und 2 zusammen) recht kurzfristig zur Verfügung steht. Das ergibt sich ganz einfach daraus, dass die eingeklagten Ansprüche gar nicht so hoch sind wie die o.g. Summe.
Auch wenn es noch nicht explizit diskutiert wurde, schließlich haben wir das Geld ja noch nicht:
Das Özil-Geld wird zum großen Teil in die Mannschaft investiert werden.
Natürlich stellt sich dann die Frage nach einem sinnvollen Zeitpunkt und der Verteilung der Gelder.
"Alles auf Rot" in einer Saison scheint für mich persönlich keine Variante. Scheitert man, hat man eventuell teure Spieler an der Backe. Da sollte man eher auf 2-3 Saisons verteilt das Geld investieren und so über einen längeren Zeitraum die Chancen erhöhen.

Auch das Thema "GVE" stand wieder auf der Tagesordnung. Nachdem es vor einigen Wochen ein kurzes mediales Aufflackern gab und man von Seiten RWE dachte, dass sich endlich etwas tut, ist man seitens der GVE/Politik offensichtlich wieder in den alten Trott zurückgefallen: Niemand fühlt sich seutens GVE/Stadt verantwortlich, hier mal endlich Fakten zu schaffen. Man kommt sich vor wie beim Anrennen gegen eine Gummiwand: Je mehr Schwung man holt, umso weiter prallt man ab.
Aber wir geben nicht auf und versuchen es weiter...irgendwann wird auch das Kapital abgeschlossen sein. Es ist nur extrem ärgerlich, weil es zeitliche Ressourcen im Vorstand bindet, die man anderweitig sicher sinnvoller einsetzen könnte.

Die sportliche Situation wurde natürlich auch beleuchtet und dies vorab:
Wir haben am letzten Dienstag nicht ansatzweise eine Trainer/sportlicher Leiter Diskussion geführt. Das mag jetzt viele "Kritiker" enttäuschen und eventuell im Vorwurf der Untätigkeit gipfeln, aber es sind die aktuellen Fakten zu dem Thema aus dem AR.
Aus meiner persönlichen Sicht will ich das auch begründen:
--Waldis und Damians Kredit, den Sie sich durch jahrelange, gute Arbeit aufgebaut haben ist noch nicht verspielt
-- Die Mannschaft hat teilweise in Spielphasen/Spielen erkennen lassen, dass sie eine gewisse Qualität besitzt
-- Durch Verletzungen kriegen wir insbesondere im Abwehrverbund keine Ruhe rein. Durch Rodenbergs Rückkehr (spätestens für Wattenscheid sollte er eine Option sein) könnte Besserung eintreten.
-- Offensiv waren wir vor dem OB-Spiel die torhungrigste Mannschaft der Liga...das scheint also nicht das Problem zu sein.
-- Die Einkaufspolitik war absolut in Ordnung. Spieler wie Langlitz, Wingerter und auch Knappmann wurden -eigentlich zurecht- als Verstärkungen abgefeiert, mit Soukou hat sich in der letzten Saison ein Avci-Ersatz selbst ins Gespräch gebracht, der nun ein halbes jahr ausfällt.
-- Wie sieht die Alternative aus und was bringt Sie uns in der laufenden Saison ? Ist ein anderer Trainer mit unserem Spielermaterial in der Lage, Köln und Lotte noch Paroli zu bieten ? Rechtfertigt das die Kosten eines Trainerwechsels ?

Ein Torwart wird bekanntlcih noch gesucht, weitere personelle Veränderung sind -auch da das Transferfenster zu ist und die Auswahl "nur" auf arbeitslose Profis beschränkt ist- aktuell nicht geplant.

Wenn es sportlich so gut liefe, wie finanziell (es werden dbzgl. kurzfristig noch 1-2 sehr positive Nachrichten kommuniziert werden) wären wir ernsthafte Konkurrenten für Lotte und die Viktoria. Aber dadurch schaffen wir zumindest die Basis, dies kurzfristig zu werden.

Wir müssen durch die sportlich Scheiße jetzt einfach durch und wir weden da durchkommen ! Und das hat nix mit Nibelungentreue und Tatenlosigkeit zu tun. Das ist aktuell immer noch meine feste Überzeugung !


Danke für das Statement zum Spiel und die umfassenden Infos der letzten AR-Sitzung.
Diese Infos sind informativer als die Informationspolitik des Vereines auf der HP der letzten Wochen.

(Nicht zu vergessen: Es gibt neue Handy-Schalen) Traurig

BLUMENSTECKERGEWINNER 2017 !!!

NICHT HIER, NICHT HEUTE, UND DU SCHON MAL GAR NICHT (Waldi Wrobel)

"Wir waren überrascht von der Gegenwehr des Gegners"
(Trainerspruch des Jahres 2017, Sven Demandt, RWE)

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Danke für die Info, Ralf !!! ich habe sie soeben aufgesogen wie ein trockener SchwammZwinker
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Auch von mir ein Danke für die sachliche und fundierte Darstellung der Situation. Schön, auch einmal die Sichtweise der Vereinsspitze zur derzeitigen Situation zu erfahren.
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Auch von mir ein Danke für die sachliche und fundierte Darstellung der Situation. Schön, auch einmal die Sichtweise der Vereinsspitze zur derzeitigen Situation zu erfahren.
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Danke Ralf.

Auch deine Meinung in Bezug auf die sportl. Führung, teile ich uneingeschränkt. Ich kam mir schon vor wie Don Quijote . Zwinker
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Hallo Ralf,

fand diesen Monat schon eine Sitzung statt?
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Hallo witschi,

da der Doc auch mal Urlaub machen durfte, findet die nächste AR-Sitzung erst am kommenden Dienstag (22.10.) statt.
Ich werde wie gewohnt berichten !
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Da wird dann hoffentlich auch die desaströse sportliche Situation das Hauptthema sein und wie man diese permanenten Graupenvorstellungen endlich mal abstellt!!!!!!!

BLUMENSTECKERGEWINNER 2017 !!!

NICHT HIER, NICHT HEUTE, UND DU SCHON MAL GAR NICHT (Waldi Wrobel)

"Wir waren überrascht von der Gegenwehr des Gegners"
(Trainerspruch des Jahres 2017, Sven Demandt, RWE)

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Es ist ja schon einige Zeit vergangen seit der letzten AR-Sitzung am 10.09.
Gestern war es aber mal wieder so weit.
Aufgrund des Urlaubs vom Doc ist man vom Turnus "2. Dienstag im Monat" abgewichen.

Wie Ihr euch sicher vorstellen könnt, war der zentrale Punkt der knapp 3 stündigen Sitzung diesmal der sportliche Bereich.
Es ist aktuell definitiv die größte Baustelle aber dazu später mehr.
Selbst die GVE kann da nicht mithalten, obwohl Sie sich weiter redlich bemüht :P
Über Dritte (!) haben wir erfahren, dass offensichtlich bei der GVE Bewegung in die Angelegenheit "Pachtvertrag" gekommen ist. Nur was jetzt bei der GVE genau passiert ist , wußten wir -Stand gestern- noch nicht. Wir hoffen dies aber kurzfristig zu erfahren. Vielleicht kann man die Angelegenheit ja dieses Jahr zumindest unter dem Weihnachtsbaum endlich abschließen und Zeitressourcen wieder für sinnvollere Dinge verwenden.

Zumal dann unverhofft noch andere Zeitfresser für den Doc auftauchen: Stichwort "Filmvorführung"....Presse und Fananfragen hierzu beantworten, Handlungsmöglichkeiten erarbeiten etc.
Das es die Filmvorführung jetzt im Stadion gibt, steht praktisch fest, nur der Termin noch nicht.
Ich habe die Diskussion hier mit Interesse verfolgt und mein persönliches Fazit lautet:
Dieser "Übergriff" ist durch nichts zu rechtfertigen, auch nicht durch Flyer der Roten Antifa, die dort auslagen.
Aber: RWE/Das Fanprojekt sollte künftig etwas genauer darauf achten, wer im Dunstkreis des Vereins eine Plattform bekommt und sei es auch nur durch das Auslegen von Flyern. Hier war es eine verfassungsfeindliche, und gewaltbereite linke Gruppierung.
Denn dadurch hat man den Leuten ein ....ähem "Argument" für ihr Handeln geliefert.
Wir sollten uns als Verein durchaus zu gesellschaftlich relevanten (und damit auch irgendwie "politischen" ) Themen positionieren, ja wir müssen das z.T sogar tun!
Aber wir sollten das unbedingt nur aus unserem eigenen moralischen Selbstverständnis und Antrieb heraus tun und nicht politischen Parteien und Gruppierungen als Plattform für Ihre Interessen dienen.
Und das gilt für mich auch dann, wenn deren Auffassungen deckungsgleich mit unseren sein sollten !
Das ist meine persönliche Definition von "No politics-just sport"

Zurück zur AR-Sitzung:
Das Thema Stadionsicherheit hat uns ja kürzlich auch völlig überraschend "unter Fristsetzung" angesprungen.
Das war tatsächlich ein Sturm im Wasserglas. Zwischenzeitlich hat es Gespräche gegeben und es wird noch einen weiteren Gesprächstermin geben, in den die Fans eingebunden werden. Lothar Dohr wird diesen Termin koordinieren. Es sind dabei sogar Dinge im Gespräch, die unsere aktuelle Situation in den W-Blöcken verbessern könnte.
Aber erstmal abwarten...
Fakt ist zunächst , dass es zumindest keine weiteren Einschränkungen geben wird.

Jetzt zum Sportlichen:
Jeder AR hat seine Sicht der Dinge geäußert und es ist nicht verwunderlich, dass keiner der Anwesenden mit der Punktausbeute und dem Auftreten der Mannschaft, insbesondere bei Heimspielen, zufrieden ist.
Dem AR und auch dem Doc ist natürlich bewußt, dass der Fan "Maßnahmen" sehen will, die geeignet scheinen, die sportliche Situation zu verbessern und keine Tatenlosigkeit in der Hoffnung, es wird schon besser werden. Diese Erkenntnis fällt auch deshalb nicht schwer, da alle AR-Mitglieder schließlich Fans von RWE sind und darum ebenfalls ein Interesse daran haben, die sportliche Situation zu verbessern.
Daher haben wir uns auch gestern im AR auf eine Vorgehensweise zu dem Thema geeinigt, die aber erst in den nächsten Tagen öffentlich gemacht wird.
Daher muß ich Euch zu diesem Punkt leider noch ein paar Tage vertrösten.

Man sieht sich am Freitag in Köln !


Zuletzt modifiziert von entelippensDo am 23.10.2013 - 21:07:19
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Danke dir für die Infos.

RWEFAN
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Zitat - geschrieben von entelippensDo

(...)
Wir sollten uns als Verein durchaus zu gesellschaftlich relevanten (und damit auch irgendwie "politischen" ) Themen positionieren, ja wir müssen das z.T sogar tun!
Aber wir sollten das unbedingt nur aus unserem eigenen moralischen Selbstverständnis und Antrieb heraus tun und nicht politischen Parteien und Gruppierungen als Plattform für Ihre Interessen dienen.
Und das gilt für mich auch dann, wenn deren Auffassungen deckungsgleich mit unseren sein sollten !
Das ist meine persönliche Definition von "No politics-just sport"

(...)
Zuletzt modifiziert von entelippensDo am 23.10.2013 - 21:07:19


Hallo Ralf,
ich bin total bei Dir und unserem Verein, dass Parteipolitik nichts im Verein verloren hat, deshalb freue ich mich trotzdem, dass wir uns auf die Hilfe von Hempelmann, Reiniger und Hülsmann verlassen konnten und können.
Die generelle Ansicht, dass Politik nichts im Fußball zu suchen habe, halte ich allerdings für weltfremd, naiv und auch gefährlich. Ausgehend von der res publicae als "öffentliche Sache" ist eigentlich alles Politik, was in und um den Verein außerhalb der (im Regel-Liga-Betrieb) 90 Minuten aufm Platz passiert, beispielsweise: Initiative 15:30, Initiative 12:12, Relegations-Aufstiegs-Modalitäten usw usf. Der Doc hat sich da im RS-Interview entsprechend geäußert.
Ich denke, weder die Antifa noch die Hools sind parteipolitisch organisiert und ich sehe einen qualitativen Unterschied in der politischen Auseinandersetzung, ob man Flyer auslegt oder Prügel androht, wenn man nicht "spurt".
Damit die FanIni im Dialog das dicke Brett der freiheitlichen Demokratie gebohrt bekommt, braucht es Unterstützung vom Verein und Vereinsvertretern (auch des AR!). Da sollte ein Bündel von gemeinsamen Maßnahmen über einen längeren Zeitraum für Nachhaltigkeit sorgen.
Glück auf, nur der RWE!


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@ Ralf
auch ich danke für die Info.
Bei der geplanten Zusammenkunft mit den Fangruppen muß auch deutlich gefordert werden, daß auch innerhalb dieser Gruppen verschärft auf extreme rechts- oder linkslastige Äußerungen besser geachtet werden muß und evtl. ein Reinigungsprozess stattfinden muß.
Zum Sportlichen.
Ich bin sicher, auch diese Herren sind unzufrieden. Es ist sehr schwierig erfolgsversprechende Lösungen zu finden. Doch dafür sind sie gewählt worden. Vielleicht ist es gut bis nach Köln zu warten, um für die angekündigten Maßnahmen mehr Verständnis zu finden, welche es auch immer sind.

Hilfe! Wer kann einen schlafenden Riesen wecken?

Otto Rehhagel
"Ich wünsche RWE den Scheich von Dubai"
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Bericht von der gestrigen AR-Sitzung folgt voraussichtlich Freitag
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Ich möchte diesmal mit einem Rückblick auf die Geschehnisse seit der letzten AR-Sitzung im Oktober starten, als der Beschluß erfolgte, einen hauptamtlichen Vorstand Sport zu suchen.
Die Reaktionen auf diese Entscheidung, die natürlich auf dem Hintergrund der unbefriedigenden, sportlichen Situation erfolgte, reichte erwartungsgemäß von "gute Lösung" bis "Trainer, Mannschaft, Vorstand, AR raus".
Dazwischen viel Graustufen. Klammert man die extreme Antihaltung mal aus, die per se alles in Frage stellt, was nicht automatisch dazu führt, dass wir eigentlich schon letztes Jahr hätten aufsteigen müssen, habe ich sehr viele, gut analysierende Beiträge gelesen. Diese Schreiber hätten z.T. andere Handlungsalternativen als die Bekannte gewählt.
Ich kann nicht für den Rest des AR sprechen, aber ich kann begründen, warum ich der Meinung bin, dass diese Entscheidung in unserer jetzigen Situation die Richtige war:
Das entscheidende Kriterium für mich über den Trainer nachzudenken ist, ob er die Mannschaft noch erreicht, da ich fachliche Qualitäten bei einem Fußballlehrer ganz einfach voraussetzen muß. Diesen Eindruck hatte ich iimmer und dieser Eindruck hat sich dank der dann folgenden Spiele in Köln und gegen Lotte -zum Glück- bestätigt.
Ansonsten ist bei der PK zu dem Thema die Intention die hinter dieser Entscheidung steht ja schon hinreichend kommuniziert worden.

Die eigentliche AR-Sitzung war eher unspektakulär daher zunächst zu einem Treffen, was direkt im Anschluß an die AR-Sitzung stattfand.
Vorstand, AR, Ehenrat, Wahlausschuß (also alle Vereingremien) trafen sich zum Gedankenaustausch mit der sportlichen Leitung (Wrobel, Dier,Krüger,Jamro) sowie den für RWE tätigen Sportpsychologen (Dr. Ratzel, wenn ich das richtig verstanden habe).
Und das war richtig spannend...Insbesondere die Ausführungen des Sportpsychologen.
Zunächst aber analysierte Waldi die Saison, was jetzt aber hier im Detail den Rahmen sprengen würde.
Einige Erklärungen (keine Entschuldigungen, das sei betont), warum nach einer guten Saisonvorbereitung einiges schief gelaufen ist:
--Verletzungssituation der IV hat sich-entgegen der urprünglichen Prognosen der med. Abteilung nicht bis zum Saisonstart entspannt
--Die Vorbereitung (Intensität, Spannungsbogen etc.) war auf den Saisonstart gegen Vikt.Köln abgestellt. Es fing aber (wg. Wiedenbrücks Pokalspiel) erst 2 Wochen später gegen Leverkusen an, die zudem u.a. mit Bel-Arabi (jetzt Braunschweig) eine bärenstarke Truppe aufboten
--Ausfall Soukou
--Unglücklicher Spielverlauf Vikt. Köln
--Nach Düsseldorf gefangen, dann RWO mit 0:1 und Platzverweis nach 8 Minuten

An dieser Stelle bringe ich den Sportpsychologen und seine Analyse mal ins Spiel:
Fußball gehört in den Sportwissenschaften als Ballsportart in die, man höre und staune, Kategorie „Zufallssportart“ ! Nicht weil alles was passiert, Zufall ist, aber weil der Zufall eine Rolle spielt.
Gerade in der Anfangsphase der Saison hat sich aus Sicht des Psychologen der Faktor Zufall überdurchschnittlich häufig gegen RWE gewandt, sowohl bei den äußeren Umständen,als auch bei den Spielverläufen.
TOP-Leistungen bringt man nur mit positiver Emotion/Grundhaltung. Da die Mannschaft aber recht früh in der Saison anfing zu zweifeln und später in der Tat aus dem Zweifel sogar teilweise „Angst“ wurde, erzeugt das Begrenzung.
Was aus seiner Sicht aber für die Mannschaft spricht, ist die Tatsache, dass sie immer den Willen erkennen lies, alles zu tun, Spiele noch zu drehen. Interessant dabei für mich die sportmedizinische Erklärung warum wir häufiger nach Rückständen in der Endphase des Spieles besser wurden: Durch Erschöpfung wird Cortisol, das Streßhormon abgebaut, der Spieler wird wieder „freier“ !
Der Vorschlag, nach dieser Erkenntnis die Spieler dann direkt vor dem Spiel eine Stunde zum Waldlauf zu schicken, scheint aber dennoch nicht umsetzbar :P
Wie kann man nun in der tägliche Trainingspraxis dem Thema „Selbstzweifel,Angst“ begegnen ?
Job der Trainer ist es die Mannschaft auf das Spiel vorzubereiten, aber auf -zurecht- kritische und enttäuschte Fans ?
Im Training wurde der psychische Streß deutlich erhöht, sogar Trainingsgäste wurden aufgefordert Kritik zu üben. Die Spieler wurden mehr und mehr aus der „Komfortzone“ geholt
„Giftige Aggressivität“, die auch mit Angst noch möglich ist sollte zu mehr Robustheit führen.
Zudem wurden gerätegestützte, sportpsychologische Untersuchungen mit jedem Spieler durchgeführt, die ansonsten nur im Umfeld einiger Erst-und Zweitligisten gängige Praxis sind.
Es ist natürlich vermessen, jetzt zu behaupten, diese Maßnahmen haben praktisch “zwangsläufig“ zu der Leistungsexplosion gegen Lotte geführt.
Wichtig für mich war aber zu erfahren, dass man sich genau mit dem „Kopfproblem“ intensiv und offensichtlich hochprofessionell befasst hat.
Das Schlußfazit des Psychologen: Das Scheitern von Erwartungshaltungen ist im Sport völlig normal. Selbst wenn alle Vereine in einer Liga objektiv alles richtig machen, wird es am Ende einen Meister und einige Absteiger geben (Stichwort „Zufall“).
Entscheidend beim Scheitern von Erwartungshaltungen ist der Umgang der Verantwortlichen damit. Und hier stellt der Sportpsychologe (der übrigens seit den 70ern RWE Fan ist), bei den Verantwortlichen von RWE ein hohe Professionalität fest. Wir hätten keine strukturellen Probleme. Na, wenn er das sagt Zwinker

Zuviel „esoterischer Quark“ ? Sind doch schließlich alles gestandene Kerle, oder ? Ich glaube, wer selber mal halbwegs leistungsorientiert Sport betrieben hat, kennt solche Blockaden.
Hoffen wir, dass der Schlüssel nunmehr gefunden ist.

Die AR Sitzung selbst in Schlagzeilen:
Abschluß des Pachtvertrages mit der GVE rückt in greifbare Nähe
Anzahl der Bewerbungen für den Posten des Sportvorstandes werden nicht das Problem, man muß Qualität filtern. Aufgrund des definierten Anforderungsprofiles wird das aber zielgerichtet erfolgen können
Ehrung Siggi Dahms nachträglich zum 90. Geburtstag am 20.11.
Eine -wie ich finde-sehr nette, neue Idee zur Präsentation von RWE im Stadtbild befindet sich in Arbeit. Umsetzung noch in diesem Jahr geplant.


Zuletzt modifiziert von entelippensDo am 15.11.2013 - 18:19:26
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Danke dir für deine ausführliche Darstellung. Und gut zu wissen, das bei uns doch keine Betriebsblinden am Ruder sind, die nicht wissen was sie tun und eben keine Erklärung für die bisher gezeigten unbefriedigenden Leistungen haben. Zumindestens nachvollziehbar sind die Ausführungen.



RWEFAN
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Hätte man ruhig noch einen Seelsorger dazu holen sollen. Das wär es gewesen.
Scheint ja wieder alles gut zu sein.

Alles wird gut.

ach ja: Und Wrobel fängt mit der Saison neu an. Immerhin :P:P

BLUMENSTECKERGEWINNER 2017 !!!

NICHT HIER, NICHT HEUTE, UND DU SCHON MAL GAR NICHT (Waldi Wrobel)

"Wir waren überrascht von der Gegenwehr des Gegners"
(Trainerspruch des Jahres 2017, Sven Demandt, RWE)

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Zitat - geschrieben von RWE SG

ach ja: Und Wrobel fängt mit der Saison neu an. Immerhin :P:P


Bleiben die alten Dauerkarten gültig ? Zwinker
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Zitat - geschrieben von RWE SG

Hätte man ruhig noch einen Seelsorger dazu holen sollen. Das wär es gewesen.
Scheint ja wieder alles gut zu sein.

Alles wird gut.

ach ja: Und Wrobel fängt mit der Saison neu an. Immerhin :P:P


Kannst ja mal bei Nurmi nachfragen, vielleicht hat er ja Zeit. ZwinkerZwinkerZwinker
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Zunächst danke für die Info von der AR Sitzung.
Daß psychologische Aspekte sicherlich eine gewisse Rolle gespielt haben, will ich nicht in Abrede stellen. Für mich gibt es aber andere Gründe, die meiner Meinung nach, die ganze Problematik erst ausgelöst haben. Einige Neuzugänge (die sogenannten Kampfschweine) passten einfach (zumindest bislang) nicht ins vorhandene System. Das schnelle umsetzen von hinten nach vorne und das Flügelspiel haben darunter gelitten. Erst mit der geänderten Aufstellung gegen Lotte konnten wir wieder an frühere Qualitäten anbinden. Dies hat sich in Gladbach weiter bestätigt.

Hilfe! Wer kann einen schlafenden Riesen wecken?

Otto Rehhagel
"Ich wünsche RWE den Scheich von Dubai"

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