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Erndtebrück muss liefern, sonst droht der Abstiegskampf

14. April 2019, 13:03 Uhr

Foto: Mark Bohla

Auch wenn das 0:7 gegen die Schalker Reserve kein Gradmesser für die verbleibenden Spiele war, so ist der TuS Erndtebrück nun endgültig gewarnt. Der Abstiegskampf ist näher denn je.


Drei Punkte trennen die Erndtebrücker noch vom ersten Abstiegsplatz, doch sowohl der FC Gütersloh, als auch der 1.FC Gievenbeck haben jeweils zwei Spiele weniger als der TuS absolviert. Auch die restlichen Konkurrenten im Keller haben allesamt weniger Partien auf dem Buckel.

Im Gegensatz zur Konkurrenz hat die Mannschaft von Cheftrainer Ivan Markow jedoch ein schweres Restprogramm vor der Brust. Direkt nach dem Spiel gegen den Spitzenreiter wartet der Tabellenzweite TuS Haltern am kommenden Sonntag auf die Markow-Elf. Die Partie fasst der Erndtebrücker Trainer auch schon ins Auge und sagt: „Wir müssen jetzt ganz schnell den Kopf frei kriegen, uns frei schwimmen und gegen Haltern punkten.“

Doch auch die darauffolgenden Partien haben es in sich. Mit dem TuS Ennepetal, der TSG Sprockhövel, der Hammer SpVg und dem FC Brünninghausen warten zwei Spitzenteams und zwei direkte Konkurrenten im Abstiegskampf in den nächsten Wochen auf den TuS. Besonders gegen die Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel taten sich die TuSler schwer. So gingen die Begegnungen gegen den FC Gütersloh (0:1), Eintracht Rheine (2:3) und den FC Brünninghausen (2:3) verloren.

Das Hauptaugenmerk der Verantwortlichen dürfte dabei auf der Defensive liegen. Die Klatsche gegen Schalkes U23 ausgenommen, kassierte der TuS Erndtebrück in den sieben Spielen seit der Winterpause elf Gegentore.

Ein Licht am Ende des Tunnels war jedoch die Offensive. 16 eigene Tore konnten die Erndtebrücker in diesem Zeitraum erzielen und rangieren damit noch vor Mannschaften wie dem TuS Ennepetal (9 Treffer) oder dem ASC 09 Dortmund (14). Für eine Bude ist der Tabellenzwölfte also immer gut, weshalb man die kommenden Wochen beim TuS auch optimistisch angeht.

„Wir müssen jetzt die nötige Einstellung hinkriegen und die Punkte in den kommenden Spielen sammeln“, blickte TuS-Trainer Ivan Markow bereits in die Zukunft und fügte abschließend an „Ich bin mir sicher, wenn wir unser Spiel aufziehen und durchziehen, dass wir dann auch wieder punkten werden. Nur weil wir jetzt gegen Schalke sieben Gegentore kassiert haben, heißt das nicht, dass wir gegen den Rest der Liga chancenlos sind.“ 

Autor: Leon Koch

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