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RWO-Spieler zufrieden mit dem Remis

Foto: Michael Gohl

Am Samstag trennten sich Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen mit 1:1 (1:1) vor 9117 Zuschauern im Stadion Essen am 15. Spieltag der Regionalliga-West. Angesichts des Spielverlaufs konnten die RWO-Spieler damit gut leben.

Nach dem überzeugenden 4:0- Sieg gegen den TV Herkenrath am vergangenen Wochenende war bei RWO der Motivationspegel ganz weit oben. Abwehrchef Jannik Löhden ließ sich in seiner Freude zu einer Kampfansage hinreißen: “In Essen zählen nur drei Punkt.” Ein Statement, das die Erwartungen auf einen Sieg bei den Kleeblatt-Fans natürlich wachsen ließ.

Am Ende eines ausgeglichenen Derbys stand jedoch zum 25. Mal in der insgesamt 58 Begegnung ein Unentschieden. Die Gäste gingen früh durch Shaibou Oubeyapwa in Führung (10.), doch kurz vor der Pause konnte Lukas Scepanik für die Hausherren ausgleichen. Dass die Kleeblätter dieses Ergebnis bis zum Ende halten konnten, war aufgrund der stark geführten zweiten Halbzeit von RWE etwas glücklich.

Auch die RWO-Spieler sahen ein, dass das Remis an der Hafenstraße am Ende des Tages eher als ein Punktgewinn und nicht als Verlust von zwei Punkten gesehen werden konnte.. “Wir wollten definitiv den Punkt mitnehmen”, formulierte es der für Tarik Kurt eingewechselte Philipp Gödde eindeutig. Auch Sechser Yassin Ben Balla zeigte sich, trotzdem auch er sich einen Sieg fest vorgenommen hatte, kompromissfähig und akzeptierte das Unentschieden: “Manchmal muss man auch mal mit einem Punkt zufrieden sein und akzeptieren, dass der Gegner eine Halbzeit besser war. Der Zähler st definitiv in Gewinn”, sagte er.

Hermes Gelb-Rote-Karte beerdigt die Offensivpläne

Ein nicht unerheblicher Faktor dafür, dass bei den RWO-Spielern keiner allzu enttäuscht über der verpassten Derbysieg war, war die Gelb-Rote-Karte für Linksverteidiger Tim Hermes eine Viertelstunde vor Abpfiff wegen Ballwegschießens. “Für uns alle war das etwas merkwürdig, weil Jannik Löhden ja gefoult hatte. Dann musste Tim plötzlich runter. Natürlich hat das alles schwerer gemacht”, beschrieb Kapitän Patrick Bauder die Situation.

Das Verständnis des Betroffenen für seine Bestrafung hielt sich ebenfalls in Grenzen: “Ich schieße den Ball weg, ja. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass ich die Gelb-Rote nur gesehen habe, weil es im Derby war. Gegen Wiedenbrück oder sonst wen hätte ich weiterspielen dürfen,” war Hermes sichtlich genervt von der umstrittenen Karte. Am Ende des Tages verbuchten die RWO-Akteure das Unentschieden also als Erfolg und klatschten auch mit ihren zahlreich erschienen Fans in der Kurve ab.

Autor: Philip Ronden

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